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Folgende Seiten wurden ausgezeichnet mit dem:

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Februar 2001

TITEL ONLINE
Nicht nur für Literaturfreaks http://www.titel-magazin.de 

Titel-Online

Frisch und lebendig präsentiert sich das E-Magazin TITEL ONLINE seit Frühling 2000 seiner Zielgruppe, den jungen Literaturbegeisterte und Filmfreaks. Das E-Magazin für die Medienbereiche Literatur, Film und Crossover hat sich vorgenommen, ein Forum für all jene Texte und Bilder zu bieten, die "hart dran sind an unserem Alltag und dabei immer wieder neue Perspektiven einnehmen - sinnlich und reflexiv, zärtlich und obszön, abgründig und oberflächlich". Dieses Vorhaben gelingt TITEL ONLINE, und es gelingt sehr gut. Absolut professionell und ansprechend gemacht, tun sich hinter den Texten, Hörbeispielen und Filmsequenzen der Haupt-Rubriken "TITEL-Thema", "Literatur", "Film" und "Crossover" interessante Welten für interessierte Medienbeobachter auf: Der Literaturbereich etwa bietet neben Rezensionen "Texte des Monats" für die Sparten Lyrik und Prosa, Schriftsteller- und Verlagsproträts, und aktuelle Literaturthemen wie den aufschlussreichen Artikel von Tanja Dückers über die Berliner Literaturszene. Unter "Crossover" liest und hört man z.B. über "Lebensgeräusche-Todesklänge", ein Bericht mit Soundbeispielen zu dem eindrucksvollen Hörspiel "Frost 79° 40' " von Ammer/Einheit, oder informiert sich über Theo Breuers Mail-Art "Kunstwundertüte". Unterhaltsam und informativ bietet die täglich aktualisierte Fülle von Themen Anregungen und Orientierung in der Medienwelt des Netzes. Link-Tips fehlen ebensowenig wie Veranstaltungshinweise oder die wöchentliche Kolumne zum aktuellen Mediengeschehen. Ans Herz zu legen!

(Mone Hartman, www.monehartman.de)

 

Mai 2000: Ingo Schramm

Nur wenige Schriftsteller, die bereits einen Verlag gefunden haben, präsentieren sich und ihre Arbeit aus privater Initiative im WWW. Anders der 37-jährige Ingo Schramm aus Berlin, der seit 1990 als freier Schriftsteller lebt. Seine Bücher verlegt er seit vier Jahren bei Volk und Welt, doch mit seinen Lesern kommuniziert er im Internet.

Seit Herbst 1998 bietet der gelernte Buchhändler im Web umfangreiches Material zu seinem literarischen Schaffen: Prosa, Hörspiele, theoretische Texte und Leseproben aus drei bereits erschienen Romanen lassen sich online lesen oder auf die Festplatte speichern. Der Verlag hat nichts dagegen: "Das ist ja auch Werbung für die Bücher. Insofern habe ich die Genehmigung ohne Probleme bekommen", sagt Schramm. Da sich die meisten Literatur-Interessierten über das Feuilleton der Zeitungen und nicht im Netz informieren, hofft er mit seiner Homepage neue Leser zu gewinnen. Werbung könne aber online nur funktionieren, wenn man zusätzliche Angebote bereitstelle.

Bei der Arbeit an seinem neuen Roman "Die Unentschiedenen" lässt sich der Autor über die Schulter sehen: es gibt Tagebuchnotizen zum Entstehungsprozess, eine unlektorierte Fassung des ersten Kapitels, eine Liste mit häufig gestellten Fragen und Links zu Sites, auf denen Schramm selbst recherchiert hat. Wer noch unentschieden ist, ob er den Roman kaufen soll, kann sich hier einen Eindruck verschaffen.

Gewöhnlich gibt es Informationen dieser Art erst viele Jahre nachdem ein Buch erschienen ist. "Bei mir bekommt man dieses Material im WWW aus erster Hand", sagt Schramm. Der gebürtige Leipziger ist überzeugt, dass seine Leser diesen Service honorieren. Experimentelle Netzliteratur und technische Spielereien sucht man auf seinen Seiten vergeblich. Dafür bietet er seinen Internet-Besuchern kostenlos Informationen, die auf anderem Wege nur schwer oder gar nicht zu bekommen sind. Zum Beispiel ein wöchentliches persönliches Feuilleton zu literarischen oder aktuellen Themen, das Schramm exklusiv für seine Web-Site verfasst. "Meine ganze Tätigkeit besteht ja eigentlich in der Kommunikation mit den Lesern, da ist das Internet eine ideale Ergänzung", meint Schramm, der jede elektronische Zuschrift beantwortet.

Mehr über Ingo Schramm und seine literarische Arbeit im Netz erfahren Sie in unserem ausführlichen Interview.

(Sabrina Ortmann)

Februar 2000

Lyrikline

lyrikline

Paul Celan ist tot. Aber das Internet macht seine "Stimmen" wieder lebendig. Auf der Web-Site der Lyrikline hört man eine original Audioproduktion des NDR von 1965. Celan liest selbst: 

"Stimmen im Innern der Arche: 
Es sind / nur die Münder / geborgen. Ihr / Sinkenden, hört / auch uns."

Gottfried Benns "Worte" oder Hans Magnus Enzensbergers "Zungenwerk" - mit lyrikline.org gründete die literaturWERKstatt berlin vor einem Jahr die erste Plattform, die Stimmen deutschsprachiger Lyriker und Lyrikerinnen in einem kostenlosen Tonarchiv versammelt. Im Mittelpunkt des Web-Angebotes steht der ursprünglichste poetische Ausdruck: das gesprochene Wort. 40 Autoren sind mit jeweils zehn Gedichten, einer Biographie und einer Bibliographie vertreten. Portraitfotos geben den Stimmen ein Gesicht, und natürlich fehlen auch die Texte nicht. Die Lyrik wird so zu einem multimedialen Erlebnis: "Gedichte, die in ihrer Verdichtung gern als verschlossene, kryptische Gebilde erachtet werden, entschlüsseln sich, wenn die menschliche Stimme dem Textonat Klang verleiht", heisst es auf der Web- Site, die nach eigenen Angaben im ersten Jahr ihres Bestehens 100 000 Besucher zählte. Die Initiatoren hoffen, dass ihr Angebot Nachahmer in anderen Sprachräumen findet und so ein internationaler Verbund von Lyrikplattformen ins Leben gerufen wird. Dem klassischen Lyrikband stellen die Tonarchive eine weitere Existenzform des Gedichtes zur Seite, die der multimedialen Zeit entspricht. Dem Buch soll dadurch keinesfalls der Platz streitig gemacht werden. Vielmehr geht es der Lyrikline darum, das World Wide Web für die Verbreitung der Poesie zu nutzen.

(Sabrina Ortmann)

September 2000: Die Gazette

Dieses Online-Magazin lädt mit seinem breiten Themenspektrum zum Stöbern und Entdecken ein: von Goethe über die Geschichte der Buchkunst, die Politik bis hin zur Meinungsfreiheit. Dem Leser präsentiert die Gazette ihre Inhalte in allen denkbaren literarischen und journalistischen Formen: es finden sich Kommentare, Kolumnen, Interviews, Leseproben, Lyrik und Kurzprosa sowie Texte, die die Herausgeber nicht verstehen. super: alle bisherigen Ausgaben lassen sich als zip-Datei zum Offline-Lesen speichern.

(so)

August 2000: Der Assoziations-Blaster

Das interaktive Text-Netzwerk "Assoziations-Blaster" ist unserer Meinung nach ein sehr gelungenes Beispiel für die Netzliteratur. Das Projekt der Merz-Akademie-Studenten Alvar Freude und Dragan Espenschied wurde im Oktober letzten Jahres beim Ettlinger Internet-Literatur- Wettbewerb "Zeiten(w)ende" ausgezeichnet. 

Es handelt sich um eine Art Literaturmaschine, in der sich alle eingetragenen Texte mit nicht-linearer Echtzeit-Verknüpfung automatisch miteinander verbinden, allerdings nicht in einer bestimmten Hierarchie oder Reihenfolge. Die Datenbank mit den Texten ist nach Stichworten geordnet. Jeder Text gehört zu einem bestimmten Stichwort und die Stichworte stellen auch die Verbindungen zwischen den Texten her. Jeder Besucher kann neue Stichwörter eintragen, die dann sofort Auswirkungen auf alle bereits vorhandenen Texte haben. Anfang Juni enthielt die Datenbank 43987 Texte zu 3784 Stichwörtern. 

Das Stichwort "Literatur" lieferte zum Beispiel folgendes Ergebnis: 
"Stöbers Greif schrieb am 24.1. 2000 um 18:00:39 Uhr über Literatur: Eine manchmal ganz ansprechende Aufblähung des Alphabets." 
Jeder Besucher ist eingeladen, die Datenbank über ein Online-Formular mit einem eigenen Text zu füttern, in diesem Fall durch die Aufforderung: 
" Ist Dir schon jemals 'Literatur' begegnet? Schreibe auf was dabei geschehen ist."

(so)

Juli 2000: 23:40 Das Gedächtnis

"23:40. Das kollektive Gedächtnis" ist der Platz für die einzigartigen und eigenartigen Momente im Leben. Gibt es eine Minute in Ihrem Leben, an die sie sich genau erinnern? Dann sollten sie Ihre Erinnerung diesem Literatur-Projekt anvertrauen. Für jede Minute eines Tages wird hier ein kurzer Text gesucht. 326 Erinnerungen sind hier bereits gespeichert. Auf das kollektive Gedächtnis des Projekts wird automatisch in Minutenabständen zugegriffen. Ist für den Moment Ihres Besuches noch kein Text vorhanden, surfen sie später noch mal vorbei - oder noch besser: hinterlassen Sie selber einen Text!

(so)

 

Juni 2000: Erotisches zur Nacht

Die Veranstalter der Berliner Vorleseshow zum Thema Erotik fühlen sich wie Erosa der anspruchsvollen erotischen Literatur verpflichtet. Da eine gemeinsame Veranstaltung geplant ist, empfehlen wir Ihnen bereits im Vorfeld den Besuch dieser abwechslungsreichen Site. In der Rubrik "Stories & Faces" lassen sich einige Texte online nachlesen. Der Erotik-Netguide verweist auf weitere Angebote zu erotischer Literatur.

(so)

März 2000: Das Literaturcafé im Internet

Auf die vielen aktuellen Berichte aus dem literarischen Leben, die Mitschreibprojekte und Wettbewerbe möchte wohl niemand mehr verzichten.
Aus aktuellem Anlass möchten wir an dieser Stelle auf einen neuen Service des virtuellen Cafés hinweisen:
Demnächst startet das Literatur-Café eine neue Rubrik, in der Texte von einem Literaturkritiker öffentlich besprochen werden.
Gesucht werden Autorinnen und Autoren, die ihre Texte gerne besprochen und kritisiert haben wollen. Allerdings besteht kein Widerspruchsrecht bei negativen Kritiken. Hier gilt wie im Feuilleton der Zeitung: Da muß man durch, denn auch jede negative Kritik hilft dem Autor .
Wer also glaubt, sein Text (Gedicht oder Kurzgeschichte) sei gut genug, der schicke ihn bitte an folgende eMail-Adresse: malte@literaturcafe.de

(so)

Januar 2000: dichtung digital Beiträge zur Ästhetik digitaler Literatur und Kunst.

Netzliteratur hat das Format einer unhandlichen Zeitung verbunden mit der Qualität eines Werbebriefes. Dieser radikal abwertenden Einstellung gegenüber der Verschmelzung von Literatur und neuen Medien arbeitet Dichtung Digital hart entgegen. Das sieht der Besucher der Webseiten sofort. Mit einem schörkellosen Design und einer etwas staubigen Sachlichkeit übertreffen die Autoren um den Herausgeber Roberto Simanowski die fröhliche Ignoranz ähnlicher Foren um Dimensionen.

Unterteilt in vier Themenbereiche beschäftigt sich das zweisprachige Angebot mit konkreten Werken digitaler Literatur (Besprechungen), mit der zugehörigen Geschichte, Typologie und Ästhetik der neuen Kunstform (Theorie) sowie mit dem Netz-Leben rund um das zentrale Thema. Die Rubrik "Verschiedenes" sammelt Interviews neben Veranstaltungshinweisen und Buchrezensionen und gesellt sich inhaltlich eng and den Praxis-Pool. Der Praxis-Pool zeigt dem geneigten Digitalpoeten auf welchen Seminaren er sich fortbilden kann, wo er im Netz ähnliche Themen in annähernd ähnlicher Qualität suchen muss und welche Forschungsprojekte in die unbekannten Tiefen digitaler Dichtung und deren Kritik vordringen.

Der hohe wissenschaftliche Anspruch der Web-Site schlägt sich in erster Linie in den 18 Besprechungen nieder, in denen Dichtung Digital sich detailliert mit verfügbaren Werken auseinandersetzt. Die meisten Kritiken bestehen aus einem Abstract, der eigentlichen Auseinandersetzung mit dem Inhalt, einer Word-Dokumenten Version für den Download und dem externen Link um das digitale Oeuvre (soweit verfügbar) selbst zu betrachten. Auch die theoretischen Beiträge wie "Fluchtlinie. Zur Geschichte deutschsprachiger Hyperfiction" von Beat Suter oder "Die Ordnung des Erinnerns. Kollektives Gedächtnis und digitale Präsentation" von Roberto Simanowski geben sich mit Abstrakt, Fussnoten und Bibliografien erfreulich strukturiert.

Der einfacheren Navigation förderlich ist ein verlinkter Index über die komplette Website sowie die Listung aller englischsprachigen Beiträge. Die obligatorischen Dienste wie die Linksammlung, der Newsletter oder die Kommentarfunktionen runden das Bild eines mit Ernst und Engagement konzipierten Angebotes ab.

Auf den Punkt gebracht ist Dichtung Digital die anspruchsvollste Sammlung wissenschaftlicher Auseinandersetzung mit dem Thema digitaler Literatur im deutschsprachigen Netz.

(Thomas Debus, www.d-bus.de )

November 1999: Ich und mein Staubsauger

Ich und mein Staubsauger war eine unabhängige Zeitschrift im noch- geteilten Berlin und erschien erstmals im September 1986 als billig fotokopiertes "Fanzine" (Auflage 200, Preis 1 DM). Es endete als ein etablierter Bestandteil der Berliner Presselandschaft (Auflage 1000, Preis 2 DM) und als ein solches wurde es auch rechtzeitig zu Grabe getragen.
Zu den Autoren gehörten Trevor Wilson, Max Goldt, Tom Scheutzlich. u.a.

(Enno Peter)

September 1999: ZYN!, das Satiremagazin


Das Online Satire Magazin "ZYN!" ist professionell gestaltet, die Texte sind aber nichts für Seelchen; Mensch muss Satire schon irgendwie mögen. Trotzdem: wer innerhalb einer Nacht 9000 mal mit fünf Sternen bewertet wird, der MUSS einfach Surftipp werden ;-) Das Berliner Zimmer mag Satire,
auch programmierte.

(so)

August 1999: CyberZauber

In diesem zauberhaften Eckchen im Web verzaubert die Zauberfee Susann  Ulshöfer die Besucher mit einer bunten Mischung aus privater Homepage und  Webprojekt. Mitzaubern ist hier besonders gern gesehen: Schlägt man das Zauberbuch auf,  hat man die Qual der Wahl unter vier verschiedenen Projekten zum Lesen und Mitschreiben: es gibt den interaktiven Cyber-Krimi "Space Junk", die Mitschreib-Projekte "Nie wieder Ostern?" und "Die Spinne im Internetz" sowie Susanns neuen interaktiven Netzroman "Die Perlen von Caala~Elen".

(so)

Juli 1999: Textbox / NetzWerke

Die Textbox von Roger Nelke macht vor allem eines: Sie bewahrt auf. Und darin wird die Textbox immer stärker. Seien es die zwei modischen Mitschreib-Projekte oder die Betthupferl-Sammlung, das Online-Tagebuch oder die Buchempfehlung, die Textbox ist eine empfehlenswerte Kiste für sporadische Besuche.

Autoren die sich gerne in bestehende Gedankenstränge einklinken und ihren Senf dazugeben, haben in den Mitschreibprojekten ausreichend Gelegenheit. Das erste Projekt "Die Säulen von Llacaan" folgt der Variante Netzwerkroman - drei Anfänge und beliebig viele Endungen - und spielt im Fantasy-Genre. Die 160 Einträge stammen von rund zehn Stammschreibern, werden aber auch von einigen anonymen Autoren gewürzt. Geduldig muss der geneigte Leser allerdings sein, das Netzwerk ruht ab und zu für Wochen. Das Format des Fächerromans wählte Roger für sein zweites Mitschreib-Projekt - hier haben wir einen Anfang und drei Enden vorgegeben. In hübscher Analogie wählte Roger den Titel "Die zweite Chance". Dieselbe wurde von den schreibenden Netzwerkern leider eher vertan, der Roman enthält bislang nur vier Einträge. Eltern und Nicht-Eltern sei die Betthupferl-Sammlung empfohlen, Geschichten und Gedichte und einfache kleinen grafische Freuden sind hier versteckt - leider sind manche wirklich als Einschlafhilfe geeignet.

Seinen schreibenden Freundeskreis und alle anderen Interessenten hält Roger mit dem eigenen Online-Tagebuch informiert (momentan weilt er in Portugal im Urlaub), seine Kenntnisse als Fotograf zeigt die Rubrik "Digikameraden" und ein gut besuchtes Gästebuch fehlt natürlich auch nicht. Eine weitere gute Tat für die Fans der Co-Schreiber unterhält Roger mit seinem Webring für Mitschreibprojekte "Mindstorm"; er zählt derzeit 18 Teilnehmer.

Symptomatisch zeigt die Textbox den Zeitmangel mit der sie betrieben wird - ab und zu fehlen Links oder bleiben Rubriken in ihrem Urzustand stecken. Sorry Roger, aber als selbständiger Unternehmer, Berater, Programmierer, Lehrer, usw. hat man eben viel zu wenig Zeit für die eigenen poetischen Adern. Mein Fazit: Die Textbox ist eine lohnende Kiste, die sich von den üblichen privaten One-Man-Homepages angenehm abhebt. Das Stöbern macht Spass, doch kann man die Seiten zwischendurch getrost ein wenig ruhen lassen, bevor man erneut darin stöbert. Eine Textbox ist eben verzettelt.

(Thomas Debus, www.d-bus.de )

Juni 1999: Die Texthalde

Benedikt Meyer präsentiert in seiner Texthalde ein Tagebuch T@bu, typisch deutsche, technikfeindliche, egozentrische und andere Texte. Der Mann ist Sysad (Systemadministrator) und bringt daher die nötige Qualifikation mit, um sich polemisch mit Technik auseinander zusetzen. Lesetip: Die Zukunft ist auch nicht mehr das, was sie mal war. Prognosen zur Computertechnik, die in die Hose gingen. Auch die anderen Texten sind irgendwo zwischen Essay und Glosse angelegt und von einer angenehmen Kurzweiligkeit beseelt.

(Enno Peter)

  

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