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Wohin heute? - Surftip
vom 13. November 1998:
Sabrina Ortmann ist Studentin, freie Journalistin und Autorin. Sie jagt als rasende
Reporterin quer durch Berlin und es gelingt ihr dabei die Großstadtatmosphäre gekonnt
einzufangen. Die Lyrik und Prosa auf ihren Seiten sind vergleichbar mit einem
literarischen Feuerwerk, die Spannung läßt kaum nach, von einer manchmal üblichen
Langeweile findet sich hier nicht eine Spur, es macht richtig Spaß sich durch Ihre Seiten
zu lesen, zu stöbern und zu entdecken. Die Rubrik "Studium" bietet
geschichtliche und germanistische Semesterarbeiten, ein Forum, eine sehr
gut kommentierte Linkliste und ein virtueller Anrufbeantworter runden dieses wunderschöne
Webprojekt eindrucksvoll ab. Ein ausgiebiger Surfausflug zu Sabrina ist unbedingt und
nicht nur heute zu empfehlen. :-)
Christoph Berndt
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| Allegra, Oktober
1998, Rubrik: Multimedia, S. 192. Die
virtuelle Sabrina
Die Berliner Studentin und Autorin
Sabrina Ortmann, 26, hat sich im Internet
ihre eigene Homepage gebastelt.
Sabrinas Homepage besteht aus über 120
Einzelseiten: darunter eigene Prosa und
Lyrik, journalistische Texte und eine Menge
nützliche Links.
Allegra: Ihre Homepage sieht ja recht
professionell aus. Wie lange haben Sie daran
gearbeitet?
Sabrina: So ziemlich genau ein Jahr, aber
eine Website ist ja nie wirklich fertig. Als ich
anfing, hatte ich keine Ahnung, wie das
funktioniert. Im Internet findet man dazu
aber eine Reihe guter
Online-Dokumentationen, man muß nur ein
paar Suchmaschinen abklappern.
Allegra: Gab es einen bestimmten Grund für
Ihre Website?
Sabrina: Ja, ich hab´ damals an der Uni für
ein Seminar über Literatur und Computer
recherchiert und festgestellt, daß es im
Internet bereits eine ausgeprägte
Literaturszene gibt. Weil ich selbst gern
schreibe, war ich sofort von der Möglichkeit
fasziniert, auch meine eigenen Texte günstig
und anspruchsvoll zu veröffentlichen. Junge
Autoren haben ja heute kaum noch eine
Chance, dafür einen Verlag zu finden.
Allegra: Wissen Sie, wie viele Leute Ihre
Seiten besuchen?
Sabrina: Der Rekord liegt bei 1800
Zugriffen pro Monat, das war im Juni.
Allegra: Nicht schlecht. Und hat sich daraus
schon etwas ergeben?
Sabrina: Eine ganze Menge sogar. Erstmal
habe ich dadurch meinen jetzigen Freund
kennengelernt, der auch eine Internet-Seite
mit Literatur betreibt. Ich bin beim Surfen
zufällig auf seiner Homepage gelandet, und
die hat mir so gut gefallen, daß ich ihm gleich
eine Mail geschrieben habe. Nach einigem
Hin und Her haben wir dann irgendwann
festgestellt, daß wir nur drei Kilometer
voneinander entfernt wohnen und sehr viele
gleiche Interessen haben.
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Allegra: Konnten Sie über ihre Homepage
auch schon berufliche Kontakte knüpfen?
Sabrina: Ja, mich haben zum Beispiel
Literaturzeitschriften angeschrieben, daß ich
ihnen Texte schicken soll, und einen
wissenschaftlichen Artikel konnte ich auch
schon schreiben. Mittlerweile habe ich sogar
technisch so viel dazugelernt, daß ich die
Webseiten für eine PR-Agentur baue. Die
Homepage ist eine gute Visitenkarte. Eine Art
Dauerbewerbung.
Allegra: Wie viele Stunden verbringen Sie
pro Woche im Internet?
Sabrina: Kann ich gar nicht genau sagen.
Aber ich frage schon täglich meine Emails ab.
Das ist übrigens auch sehr schön, ich
bekomme täglich Post von Lesern und
anderen Autoren, diskutiere mit Ihnen über
meine Texte und erfahre dabei, was bei den
Leuten ankommt und was nicht. Das ist bei
Veröffentlichungen außerhalb des Internets
kaum möglich.
Allegra: Hat das Web ihren Alltag
verändert?
Sabrina: Das klingt vielleicht paradox, aber
ich lese wieder mehr Bücher. Einmal, weil
das Surfen auf Literaturseiten Lust auf mehr
macht, und zum anderen, weil es unglaublich
erholsam ist, auf dem Sofa zu lesen, wenn
man eine Weile auf den Bildschirm gestarrt
hat.
Interview: Olaf Heise
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Das Beste - Online
(http://www.dasbeste.de). Rubrik:
Schriftsteller; Literaturgespräche: Interviews mit Literaturschaffenden und bekannten
Autoren (http://www.dasbeste.de/schrifts/litera.html). September 1998.
Interview mit Sabrina
Ortmann
Meine Haltung zum Buch hat sich verändert. Durch das Internet habe ich das Buch
wieder mehr
schätzen gelernt.
Sabrina Ortmann, Jahrgang 1972, macht sich gegenwärtig als Autorin zahlreicher Prosa- und
Lyriktexte mit ihrer eigenen Homepage im Internet einen Namen. Im Interview mit Reader's
Digest berichtet sie über ihre Erfahrungen im Netz und über die Chancen, die das neue
Medium
jungen Autoren bieten kann."
Das Interview findest Du hier
oder unter dieser Adresse:
http://www.dasbeste.de/schrifts/ortmann.html
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Online Today. Das Magazin der Generation @.
Nummer 3/98,
Rubrik: Privat, Seite 60.
Sabrina Ortmann
http://www.berlinerzimmer.de/ortmann

Prosa, Lyrik, Journalismus - eine umtriebige Berliner
Studentin und freie Journalistin stellt sich und ihr literarisches Schaffen vor. Das ist
nicht ohne. Unterhaltsame Kurzgeschichten und tiefgründige Gedichte, Sabrinas
Publikationsliste ist beachtlich. Doch nicht nur Schöngeistiges ist ihre Sache, als
rasende Reporterin fegt Sabrina durch die Hauptstadt. Nichts ist vor ihrer kritischen
Feder sicher: ob Uni-, Kultur-, Internet- oder Frauenthemen. Wer neugierig geworden ist,
findet weitere Quellen in der wohlgeordneten Linkliste. Schön und engagiert - diese Frau
ist Online-Profi und hat Biß.
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Der Nord Berliner.
Wedding im Nord Berliner. Nachrichten aus dem Bezirk
Wedding. Nr. 18, Mittwoch, 30. April 1997, Seite 9.

Preise für "Bunte Bilder"
und "Suche nach Weiß"
Zwei zweite Plätze beim Weddinger Literaturwettbewerb
Preisverleihung im Puttensaal der Weddinger Bezirksbibliothek: Nicht für einen ersten,
sondern für
zwei zweite Plätze entschied sich die Jury beim diesjährigen Wettbewerb um den Weddinger
Literaturpreis, der seit 1989 von der Bezirksbibliothek Wedding und der Buchhandlung
"Belle et
Triste" verliehen wird. Am vergangenen Mittwoch überreichte der Stadtrat für
Jugend, Kultur und
Bildung, Rainer Sauter, den beiden Gewinnerinnen der bundesweiten Ausschreibung in der
Travemünderstraße 2 den Literaturpreis.
Die 25jährige Weddingerin Sabrina Ortmann beeindruckte die Jury mit ihrer einfühlsamen
und
stillen Kurzgeschichte "Bunte Bilder" ebensosehr wie die 23jährige Anna Kaleri
aus Leipzig mit
dem Fragment "Suche nach Weiß".
Obwohl in diesem Jahr zum ersten Mal kein bestimmtes Thema vorgegeben war, wurden im
Vergleich zu den letzten Jahren nur wenige Texte eingeschickt: "Während wir oftmals
fünfzig,
manchmal sogar achtzig Einsendungen für den Wettbewerb hatten, schickten in diesem Jahr
nur
32 Jugendliche ihre Prosatexte zu uns", sagt Klaus Stamner, zuständig für die
Öffentlichkeitsarbeit
der Weddinger Bücherei. "Außerdem kamen diesmal die Arbeiten mit nur einer Ausnahme
von
Jugendlichen der Altersgruppe zwischen 19 und 25 Jahren, auch das war ungewöhnlich."
Zwischenmenschliche Beziehungen und Gefühle waren in diesem Jahr häufiges Thema der
Prosatexte, außerdem die Aufarbeitung der eigenen Vergangenheit und nahe
Zukunftsentwürfe.
Die beiden Gewinnerinnen hatten nicht mit einem Sieg gerechnet und freuten sich deshalb
umso
mehr über ihr Preisgeld in Höhe von je 500 Mark: "Meine 'Bunten Bilder' sind bei
Lesungen
immer sehr gut angekommen", erklärt Sabrina Ortmann, "deshalb wollte ich den
Text nun auch
einmal in einem Wettbewerb testen". Die 25jährige Studentin der Freien Universität
hat schon mit
acht Jahren mit dem Schreiben begonnen und mittlerweile viele Erfahrungen als freie
Mitarbeiterin
bei verschiedenen Zeitungen gesammelt, unter anderem beim NORD-BERLINER. Auch fürs
Fernsehen hat sie schon gearbeitet. Seit 1993 hat sie verschiedene Prosa- und Lyriktexte
in
Literaturzeitschriften veröffentlicht.
Auch Anna Kaleri schreibt seit vielen Jahren eigene Texte. Sie wird nun am Deutschen
Literaturinstitut zur Autorin ausgebildet.
"Im nächsten Jahr werden wir den Wettbewerb um den Weddinger Literaturpreis aufgrund
der
Sparmaßnahmen nicht ausschreiben können", sagt Klaus Stamner. Dies bedeute jedoch
nicht das
Ende, sondern lediglich ein Aussetzen für ein Jahr. (fle)
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Das
Bezirksjournal Berlin-Wedding. Nachrichten, Kommentare, Reportagen. 2.
Jahrgang, Nr. 5, April 1997. Herausgeber: Detlef Prinz und Dieter Huhn.
Literaturpreis verliehen
Siegerinnen kamen aus Berlin und Leipzig
Zum neunten Mal ist im Puttensaal der Bibliothek
am Luisenbad der Weddinger Literaturpreis
verliehen worden, gestiftet von der Stadtbibliothek und der Buchhandlung Belle et triste.
Den
Preis, dotiert mit 1000 Mark, erhalten seit 1989 junge Autoren, um sie, wie Jugendstadtrat
Rainer
Sauter in seiner Laudatio sagte, zum weiteren Schreiben und zum Sprung ins kalte Wasser
der
Öffentlichkeit zu ermuntern.
Unter 32 aus dem gesamten Bundesgebiet eingesandten Arbeiten entschied sich die Jury, in
diesem Jahr keinen ersten, sondern zwei zweite Preise zu vergeben. Sie gingen an Sabrina
Ortmann, 25, FU-Studentin für Germanistik Geschichte und Soziologie, seit vier Jahren im
Wedding zu Hause, und an Anna Kaleri, 23. Sie kommt aus dem Ostharz und studiert am
Deutschen Literatur-Institut in Leipzig. Beide Autorinnen glänzten mit Prosa-Texten.
Der Wettbewerb, der erstmalig unter keiner inhaltlichen Vorgabe gestanden hatte, ist für
1997
wegen der leeren Bezirkskassen nicht ausgeschrieben worden. Die Veranstalter hoffen
jedoch,
daß es 1998 eine Neuauflage des Preises geben wird.

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