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Berliner Zimmer, der Salon im Netz - seit 1998 http://www.berlinerzimmer.de Newsletter Nr. 45 / 4. Jahrgang 2878 Leserinnen und Leser Berlin-Mitte, 15.08.2003 Guten Tag, wir hoffen, Sie haben die ungewöhnlich heißen Tage der letzten Zeit gut überstanden und möchten Sie wieder zu einem Besuch in unseren virtuellen Salon Berliner Zimmer einladen. Es erwartet Sie ein Interview mit Marcel Beyer, Wissenswertes über das Sonnett, eine Satire zum Thema Sponsoring, Veranstaltungstipps und vieles mehr. Da wir von nichtdeutschsprachigen Besuchern immer wieder gefragt wurden, worum es im Berliner Zimmer geht, bieten wir die Willkommens-Seite nun auch auf Englisch an. Wir danken Cathy Ahearne ganz herzlich für die Übersetzung: www.berlinerzimmer.de/willkommen_english.htm Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen in unserem virtuellen Salon! Sabrina Ortmann und Enno E. Peter Um diesen Newsletter zu abonnieren oder abzubestellen klicken Sie bitte hier: www.berlinerzimmer.de/newsletter.htm ~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~* Die Themen im Überblick: - Interview mit Marcel Beyer ~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~* Interview "Ich bin vom Klischeebild des Bösen abgekommen" Marcel Beyer kam im Mai diesen Jahres nach Sydney, um dem australischen Publikum seinen Roman Flughunde auf dem jährlichen Sydney Writer's Festival vorzustellen. Jasmin Herold hat Marcel Beyer in Sydney getroffen. www.berlinerzimmer.de/eliteratur/marcel_beyer_inteview.htm ~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~* Vom Klang der Lyrik In unserer Rubrik Kreatives Schreiben präsentieren wir: Was ist eigentlich ein Sonett? Wo kommt es her und welche Bedeutung hat das Sonett im 21. Jahrhundert? Fragen, auf die es Antworten gibt, die mit Sicherheit spannender sind, als die sorgsam gepflegten Vorurteile, die zeitgenössische DichterInnen im Hinblick auf diese zugegeben antiquierte Form der Dichtkunst haben ... www.berlinerzimmer.de/heins/heins_sonett.htm Buch- und Schreibtipps finden Sie auf unserer Seite Kreatives Schreiben: www.berlinerzimmer.de/eliteratur/kreativesschreiben.htm ~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~ Neue Satire von Jan Ulrich Hasecke: Wolfs- wird Golfsburg Hat man in Deutschland eigentlich ohne Sponsor überhaupt noch ein Aufenthaltsrecht? Wolfsburg heißt ab August Golfsburg. Eine Stadt als kollektive Plakattafel für einen Autokonzern, der im August den neuen Golf einführt. Jürgen W. Möllemann, aus dessen Kopf diese Idee entsprungen zu sein scheint, musste damals den Hut nehmen, als er einflussreichen Leuten auf seinem Ministerbriefbogen die Einkaufswagen-Chips seines Schwagers empfahl. Der Oberbürgermeister von Wolfsburg, ein gewisser Rolf Schnellecke, wird ab August gleich seinen ganzen Briefbogen zugunsten der Volkswagen AG austauschen und als Sandwichman des globalen Autokonzerns unterschreiben... Die Satire finden Sie unter www.berlinerzimmer.de/eliteratur/satire.htm ~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~* tage-bau.de an Autoren-Team übergeben Seit dem 1. August 2003 hat der tage-bau eine neue Organisationsstruktur. Die Herausgeber des Berliner Zimmers haben die Verantwortung an einen Teil der Autoren übergeben, die Organisation, Verwaltung und Management des Projektes übernehmen. Ihre Ansprechpartner sind Für die Anmeldung als Autor setzen Sie sich bitte
mit Burkhard Sonntag in Verbindung Um den Gästen des virtuellen Salons berlinerzimmer.de die Möglichkeit zur kreativen Mitarbeit zu geben, haben Sabrina Ortmann und Enno E. Peter 1999 das kollektive Netztagebuch tage-bau.de ins Leben gerufen. Der tage-bau steht in der Tradition der Tagebuch- und Briefliteratur der frühen Berliner Salons am Anfang des 19. Jahrhunderts. ~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~ drama@borderline Sechs Berliner Internet-Autoren lasen Texte zum Thema "Borderline". Musik: drama! Am 26. Juli fand die 2. Lesung des tage-bau im Rhein-Main-Gebiet zum Thema "Borderline" in der Denkbar Frankfurt statt. Die philosophische Denkbar mitten in der Frankfurter City war ausverkauft - die Gäste saßen - drinnen und draußen - in der Literaturklause von Tamar Schubert und lauschten den Worten der Borderliner. Die Unmittelbarkeit der Autoren, die im Publikum saßen und schon vor der Lesung mit den Gästen Kontakt aufnahmen, sorgte für die spezielle, sehr persönliche Atmosphäre in der Denkbar. Ein außergewöhnlich breites Publikum hatte den Weg in die Schillerstraße gefunden; fast alle Altersgruppen waren vertreten. Die Individualität der einzelnen Autoren in Sprache und Gestik war auch dieses Mal wieder ausschlaggebend für einen besonders spannenden, literarischen Abend. Regina Berlinghoff, Uwe Schick, Kathrin Drescher, Christiane Nägler, Werner Theis und Betty Bienenstich lasen Texte, Gedichte, Fragmente und Improvisationen rund um das Thema Grenzüberschreitung. Abgerundet wurde auch diese Lesung wieder von dem ausdrucksstarken Berliner Duo drama!, das vier Songs aus seinem, zum Teil eigen komponierten Repertoire zum Besten gab und die Denkbar selbst als unmittelbare Bühne nutzte - so entstand der direkte Kontakt mit dem Publikum. ~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~* Neue kommentierte Links zur Literatur im Netz 42erAutoren Hans W. Korfmann ~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~* Zeitschrift "Eltern" startet Kurzgeschichten-Wettbewerb Unter dem Titel "Kinder. Was für ein Leben!" startet die Zeitschrift ELTERN einen Wettbewerb um die schönsten Familien-Kurzgeschichten. Gesucht werden spannende und unterhaltsame Geschichten über das Leben mit Kindern, über glückliche, aufregende, witzige und auch traurige Momente. Eine Jury mit Schriftstellern und Journalisten, zu der unter anderen Amelie Fried und Axel Hacke gehören, wird die besten Erzählungen auswählen. Die Schönsten werden in einem im Münchner Allitera Verlag erscheinenden Taschenbuch veröffentlicht. Die besten drei Shortstories werden ausserdem mit attraktiven Urlaubsreisen für die ganze Familie prämiert.Einsendeschluss ist am 12. September 03. Die Teilnahmebedingungen sind im Internet nachzulesen: www.eltern.de/familie_erziehung/familienleben/leser_schreiben.html ~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~ 11. Rheingau Literatur Festival "WeinLese" Eine Neuheit des diesjährigen Festivals, dass vom 4.11. bis 12.11.2003 stattfindet ist, dass die Abende von verschiedenen Literaturkritikern moderiert werden. Zudem wird es zukünftig einen Abend im Zeichen der Kriminalliteratur geben: Den Anfang machen in diesem Herbst Doris Gercke (Erfinderin der Kultfigur Bella Block) und Friedrich Ani (mehrfacher Preisträger des Deutschen Krimipreises). Zukünftig gibt es auch immer ein aktuelles Thema, zu dem Literaten sich zu Wort melden. Die Premiere in diesem Jahr ist ein literarisches Gespräch mit begleitender Lesung über "Deutschland im Dialog mit Osteuropa" mit György Konrad und Richard Swartz - zwei Autoren der Weltrangliste. ~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~ Satirische Texte gesucht Die Zeitschrift SATIRICO sucht bis zum 31.12.2003 satirische Beiträge zum Thema Gesellschaft - Politik - Medien für eine Anthologie, die im Frühjahr 2004 erscheinen wird. Texte in Wordformat, einfacher Zeilenabstand, Schriftgröße 11, Schriftart Times New Roman max. 2 DIN A4 Seiten. Schwarz-Weiß Zeichnungen, Kurzcomics, Collagen und Fotos max. passend auf 2 DIN A4 Seiten als jpc oder bmp Datei. Gute Beiträge, die aus Platzmangel nicht mehr in die Anthologie passen, werden in unserer Zeitschrift SATIRICO veröffentlicht. Einsendungen nur per E-Mail mit Dateianhang, CD oder Diskette. Keine Rücksendung der Manuskripte. Die Rechte bleiben bei den Autoren. Jeder Anthologieteilnehmer bekommt ein Freiexemplar und kann weitere Exemplare mit 30% Rabatt beziehen. Einsendungen an: Verlag Jens Neuling, Anthologie Satirico, Zum Wiesengrund 4, 63486 Bruchköbel, verlag-jens-neuling@gmx.de ~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~ Sommernacht-Kino und Konzertabend am Brandenburger Tor Wie in den beiden zurückliegenden Jahren wird auch im August 2003 wieder eine kleine, aber feine Veranstaltungsreihe im Lichthof des Restaurants Theodor Tucher präsentiert. Im Zentrum steht eine originelle Auswahl Berliner Filme, gedreht zwischen Kiez und Potsdamer Platz. Gezeigt werden alte Original-Kopien im echten Kino-Format aus den 40er bzw. 60er Jahren auf einem alten Zeiss IKON-Ernemann IX-35mm Filmprojektor. Alle Filme bestechen durch typischen Berliner Charme und Witz. Im August erwarten Sie die folgenden Veranstaltungen: Konzertabend: Do., 21.08.03 Wiglaf Droste & Das Spardosenterzett Einlass: 20.00 Uhr / Beginn: 20.30 Uhr / Eintritt: 15,00 EUR Open Air- Lichthof im Restaurant Theodor Tucher Film Do.,28.08.03 R. A. Stemmle "Berliner Ballade" - Otto Normalverbraucher Ein kabarettistischer Film von 1948 mit Gert Fröbe, u.v.a. ~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~* Impressum Die Herausgeber: Das Berliner Zimmer ist ein privates Projekt von Enno E. Peter und Sabrina Ortmann, Weinbergsweg 2, D-10119 Berlin, info@berlinerzimmer.de , www.berlinerzimmer.de . Redaktion des Newsletters: Sabrina Ortmann, ortmann@berlinerzimmer.de Archiv früherer Ausgaben: www.berlinerzimmer.de/newsletter.htm#archiv Die Newsletter des Berliner Zimmer sind für den persönlichen Gebrauch gedacht. Sie dürfen weitergegeben werden, solange dies unentgeltlich, vollständig (einschließlich Impressum) und unverändert geschieht. Eine sonstige Weiterverbreitung, Veröffentlichung oder Vervielfältigung, auch einzelner Inhalte, bedarf der vorherigen schriftlichen Genehmigung durch die Herausgeber. Sie möchten keine Informationen mehr aus dem Berliner Zimmer erhalten? Dann schicken Sie uns bitte eine Email mit dem Betreff "Newsletter abbestellen" an info@berlinerzimmer.de Bestellen und abbestellen kann man unseren Newsletter auch unter www.berlinerzimmer.de/newsletter.htm Wenn Sie eine Anzeige in diesem Newsletter oder im Berliner Zimmer schalten möchten, schreiben Sie bitte an werbung@berlinerzimmer.de Das Berliner Zimmer ist ein virtueller Salon. Das Berliner Zimmer informiert seit 1998 über die deutschsprachige Literatur im Internet und ist ein Treffpunkt für Autoren und Leser. Im Berliner Zimmer stellen Berliner Künstler ihre Arbeiten aus. Das Berliner Zimmer ist öffentlich, aber privat. ~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~
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Literatur. digital. Formen und Wege einer neuen Literatur.
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