| Hallo,
herzlich willkommen zum August-Newsletter
aus unserem virtuellen Salon. Das Wetter im Juli war schlecht, der Regen
prasselte gegen die Fensterscheiben, und so haben wir nicht faul in der
Sonne gelegen, sondern fleißig vor dem Computer gesessen.
Die Themen im Überblick:
1. Erosa, das Online-Magazin für erotische
Literatur, ist in der fünften Ausgabe erschienen 2. Ein neuer Artikel
über Literatur im Netz
3. Eine Rezension der Neuen Rundschau zum Thema Netculture
4. Das Berliner Zimmer im Berliner TIP Magazin
5. Neue Sprechtexte im tage-bau
6. Eine Übersicht über unsere Inhalte
7. Das Webcam-Archiv
8. Der Suftipp des Monats: Der Assoziations-Blaster
9. Der Buchtipp des Monats: Dieter E. Zimmer: Die Bibliothek der
Zukunft.
10. Das Kleingedruckte
~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*
1. Erosa das Online-Magazin für
erotische Literatur, ist in der fünften Ausgabe erschienen
http://www.erosa.de
Wir begrüßen alle Erosa-Freunde und die
neuen Leser zur fünften Ausgabe unseres Online-Magazins für erotische
Literatur. Die Glamour-Fotografien des Berliner Fotografen Menarc
schmücken die 16 Kurzgeschichten und Gedichte, die wir in diesem Sommer
aus 100 Einsendungen für Sie ausgewählt haben. Erosa 5 präsentiert wie
gewohnt eine sehr variationsreiche Sammlung an Erotica: romantisch,
sachlich, skurril, kontrovers, mystisch, sinnlich, lyrisch - es gibt von
jedem etwas.
Leider wurde die geplante Kooperation mit
einem großen Online-Dienst nicht realisiert, da wir uns mit unseren
Verhandlungspartnern über das Honorar für die Beiträge nicht einigen
konnten. Positiv daran ist, dass Erosa sich ihre inhaltliche
Unabhängigkeit bewahrt hat. Schade ist, dass wir unseren Autoren nun doch
kein Honorar zahlen können. Wir hatten gehofft, durch die Möglichkeit
einer finanziellen Honorierung, die Qualität der Texte steigern zu
können.
Die Unkosten des Berliner Zimmers, in
dessen Rahmen auch Erosa erscheint, konnten wir bisher mehr schlecht als
recht mit Werbung finanzieren. Spielraum für Honorare besteht hier nicht.
Wir sind dennoch der Meinung, dass die Autoren für ihre Texte (und wir
als Herausgeber für unsere redaktionelle Arbeit) eine kleine finanzielle
Anerkennung verdient haben. Für die nächste Ausgabe von Erosa gilt daher
folgendes: Sie geht erst online, wenn insgesamt mindestens
1000,- DM
auf unserem Konto eingegangen sind. Alle
Einnahmen werden anteilig auf die Autoren der nächsten Ausgabe umgelegt.
(Wir hatten diese Idee übrigens schon lange vor Stephen Kings "The
Plant", auch wenn uns das jetzt vielleicht niemand mehr glaubt;-) )
Im September steht eine Erosa-Veranstaltung
im Real Life in der Berliner Kastanienallee an: Im Rahmen der Vorleseshow
"Erotisches zur Nacht" werden einige der besten Erosa-Texte von
professionellen Vorlesern präsentiert.
Wie reiche ich meinen Text ein?
Wir nehmen nur Einsendungen an, die
folgende Kriterien erfüllen:
Bitte senden Sie Ihren Text als Text in der
Email oder als RTF-Attachment an erosa@berlinerzimmer.de
Schreiben Sie über den eigentlichen Text
Ihren Real-Name sowie evtl. ein Pseudonym so wie es in der Ausgabe
erscheinen könnte und Ihre Emailadresse.
Bitte informieren Sie uns darüber, ob Ihr
wirklicher Name, ihre E- Mailadresse und Ihre Hompage-URL mit dem Text
veröffentlicht werden sollen. Gern veröffentlichen wir auch ein
Portrait-Foto der Autoren. Den Text formatieren Sie bitte in Arial oder
Helvetica, 10 Pkt. Der Umfang beträgt maximal drei Din A4, denn längere
Texte haben kaum eine Chance, am Monitor gelesen zu werden. Dabei gilt: 1
Prosatext oder 3 Gedichte, nicht mehr.
Sie erhalten eine Bestätigung, wenn Ihr
Text angekommen ist. Bei der Vielzahl der Einsendungen bitten wir um
Verständnis dafür, dass wir weder Absagen versenden, noch unsere Auswahl
im Einzelfall begründen können. Es gilt: Publiziert wird, was uns
gefällt. Wir benachrichtigen die Autoren der Texte, die wir
veröffentlichen möchten, rechtzeitig und geben Ihnen die Gelegenheit zu
letzten Korrekturen.
Wenn Sie folgende Anregungen beherzigen,
steigen Ihre Chancen, in der nächsten Erosa veröffentlicht zu werden:
- Erotik ist mehr als der Akt
- Beschreibe nicht, was wir alle kennen
- Sei humorvoll
- Sei unterhaltsam
- Verblüffe uns
- Finde neue Bilder
Viel Spaß!
~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*
2. Ein neuer Artikel über Literatur im
Netz
http://www.berlinerzimmer.de/eliteratur/literaturimnetz/default.htm
"Literatur im Netz: Engagiert und
idealistisch" ist der Titel eines neuen Artikels von Sabrina Ortmann,
der im Juli in den Gewerkschaftlichen Monatsheften erschienen ist:
Seit das Internet für eine breite
Öffentlichkeit zugänglich ist, hat es eine vielfältige und lebendige
Literaturszene mit Profiautoren und Amateuren, Wettbewerben und
theoretischen Diskursen hervorgebracht. Vom Feuilleton der Zeitungen
bislang belächelt, entwickelt sich im Netz eine idealistische, von
Verlagen unabhängige Literaturszene, die zunehmend an Bedeutung gewinnt.
Die Themen des Artikels sind:
Literatur im Internet und
Internet-Literatur
Frühe telemediale Kunst und Literatur
Von den ersten Hyperfiction zum "Pegasus"
Der Traum vom eigenen Buch
Gemeinsam schreiben Idealisten am Werk
~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*
3. Eine Rezension der Neuen Rundschau
zum Thema Netculture
Im Juni dieses Jahres gab Martin Bauer in
der Neuen Rundschau unter anderem fünf Beiträge heraus, die das Thema
"Netculture" unter literarischen, wissenschaftlichen und
wirtschaftlichen Aspekten betrachten. Die Neue Rundschau war unser
Buchtipp im letzten Monat. Wie versprochen finden Sie nun eine
ausführliche Rezension des Buches von Sabrina Ortmann auf unserer
Buchtipp-Seite:
http://www.berlinerzimmer.de/eliteratur/buchtipps.htm
~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*
4. Das Berliner Zimmer im Berliner TIP
Magazin
"Berliner Zimmer www.berlinerzimmer.de
Im 19. Jahrhundert trafen sich Künstler
und Literaten in Berliner Salons zum gemeinsamen Plausch und
intellektuellen Austausch. Diese Tradition belebt die ursprünglich von
einer Studentin und Autorin eingerichtete Web-Seite seit einigen Jahren im
Internet. Inzwischen betreibt Sabrina Ortmann das Berliner Zimmer zusammen
mit ihrem Freund Enno E. Peter, den sie im Netz kennen gelernt hat.
Beliebter Ansurfpunkt der viel frequentierten interaktiven Seiten ist das
Erotik-Literatur-Magazin 'Erosa'."
(Berlin im Click. Die besten
Internet-Adressen. Mini TIP Magazin. Ein Service des TIP Berlin Magazins.
August 2000)
~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*
5. Neue 5. 5. 5. 5.Sprechtexte im tage-bau
Die Tagebau-Autoren Jörg Meyer und
Thorsten Kettner haben neue Sprechtexte aufgenommen, die im mp3-Format zum
Download bereit liegen:
http://www.berlinerzimmer.de/tagebau/sprechtext.htm
~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*
6. Eine Übersicht über unsere Inhalte
Um Ihnen die Orientierung in unserem
seitenreichen virtuellen Salon zu erleichtern, bieten wir Ihnen nun eine
graphische Übersicht über die Inhalte unserer Site:
http://www.berlinerzimmer.de/uebersicht.htm
~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*
7. Das Webcam-Archiv
Dank unserer Webcam ( http://www.berlinerzimmer.de/bezicam.htm
) können Sie seit einiger Zeit einen Blick aus dem Fenster des Berliner
Zimmers werfen. Ein paar ausgewählte Aufnahmen, wie zum Beispiel von der
Hate-Parade (der Gegenveranstaltung der Love-Parade) im Juli,
präsentieren wir nun in einer kleinen Galerie unter der URL
http://www.berlinerzimmer.de/bezicam/bezicamarchiv.htm
~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*
8. Der Surftipp des Monats: Der
Assoziations-Blaster
http://www.assoziations-blaster.de/
Das interaktive Text-Netzwerk "Assoziations-Blaster"
ist unserer Meinung nach ein sehr gelungenes Beispiel für die
Netzliteratur. Das Projekt der Merz-Akademie-Studenten Alvar Freude und
Dragan Espenschied wurde im Oktober letzten Jahres beim Ettlinger
Internet-Literatur- Wettbewerb "Zeiten(w)ende" ausgezeichnet. Es
handelt sich um eine Art Literaturmaschine, in der sich alle eingetragenen
Texte mit nicht-linearer Echtzeit-Verknüpfung automatisch miteinander
verbinden, allerdings nicht in einer bestimmten Hierarchie oder
Reihenfolge. Die Datenbank mit den Texten ist nach Stichworten geordnet.
Jeder Text gehört zu einem bestimmten Stichwort und die Stichworte
stellen auch die Verbindungen zwischen den Texten her. Jeder Besucher kann
neue Stichwörter eintragen, die dann sofort Auswirkungen auf alle bereits
vorhandenen Texte haben. Anfang Juni enthielt die Datenbank 43987 Texte zu
3784 Stichwörtern. Das Stichwort "Literatur" lieferte zum
Beispiel folgendes Ergebnis: "Stöbers Greif schrieb am 24.1. 2000 um
18:00:39 Uhr über Literatur: Eine manchmal ganz ansprechende Aufblähung
des Alphabets." Jeder Besucher ist eingeladen, die Datenbank über
ein Online-Formular mit einem eigenen Text zu füttern, in diesem Fall
durch die Aufforderung: " Ist Dir schon jemals 'Literatur' begegnet?
Schreibe auf was dabei geschehen ist."
Alle Berliner Zimmer Surftipps finden Sie
(teilweise ausführlich besprochen) unter der URL
http://www.berlinerzimmer.de/surftipps.htm
~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*
9. Der Buchtipp des Monats:
Dieter E. Zimmer: Die Bibliothek der
Zukunft. Text und Schrift in den Zeiten des Internet. Hoffmann und Campe
Verlag, Hamburg 2000. 336 Seiten, geb., 39,90 DM.
Sie können das Buch bequem über diesen
Link bei Amazon.de bestellen: http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3455104215/berlinerzimmer
"Wird es bald keine Büchereien mehr
geben, in denen Leseratten stöbern, keine Buchhandlungen, in denen in
farbiger Pracht die Novitäten ausliegen? Wird das alles Schnee von
gestern sein, weil man jedes Leseerlebnis per Mausklick auf den Schirm
kriegt? Nein, so wird es nicht kommen - und Dieter E. Zimmer erklärt in
seinem neuen Buch, warum die Printmedien bestehen bleiben müssen und
werden. Und doch - das sogenannte Informationszeitalter hat begonnen, und
sein Medium ist der vernetzte Computer. Wer ihn zum Lesen und Schreiben
nutzt, sollte verstehen, was er kann, aber auch, was er nicht kann und
warum: Die Maschine der Informationsverarbeitung und -beschaffung braucht
den informierten Benutzer. 'Die Bibliothek der Zukunft' ist ein sehr
praktisches buch, das hinter die Kulissen der schönen neuen Medienwelt
blickt, handfest über ihre Chancen und Gefahren informiert und sogar mit
'Tipps & Tricks' aufwartet - in neugieriger Distanz, gleich weit
entfernt von Euphorie und Untergangsvision." (Aus der
Presseinformation des Verlages)
Weitere Buchtipps zur Literatur im Netz und
Rezensionen finden Sie unter
http://www.berlinerzimmer.de/eliteratur/buchtipps.htm
~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*
10. Das Kleingedruckte
Das Berliner Zimmer zählte im Juni rund 52
000 User Sessions (Visits), d.h. durchschnittlich 1700 Besucher am Tag,
und etwa 140 000 Pageviews. Der Newsletter hat zur Zeit 1230 Abonennten.
Wir bedanken uns für Ihr Interesse :-))
Grüße aus Berlin-Mitte
Sabrina Ortmann und Enno E. Peter
Berliner Zimmer - Der Salon im Netz http://www.berlinerzimmer.de
~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*
Sie möchten unseren Newsletter wirklich
abbestellen? Dann schicken Sie uns bitte eine Email mit dem Betreff
"Newsletter abbestellen" an info@berlinerzimmer.de
~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*
(Diesen Newsletter schrieb für Sie Sabrina
Ortmann, http://www.sabrina-ortmann.de
)
|