Das
Online-Magazin des Berliner Zimmers präsentiert zum 7. Mal
erotische Kurzgeschichten, Gedichte und Bilder.
Achtung: Erosa
und das Berliner Zimmer werden nicht weiter redaktionell
gepflegt! (Unsere Erklärung dazu finden Sie
hier.)
Aus dem
Inhalt dieser Ausgabe:
Ich reiße
ihren Körper in die Luft und bohre mein wild pochendes Glied zwischen
ihren bebenden Labien hindurch tief in die Dunkelheit ihres Gebärapparates.
Mir schwinden die Sinne. Ich gebe dromedarische Laute von mir. Unsere
Gesichter reiben sich aneinander und unsere Zungen spielen das Spiel
verliebter Schlangen. Ich habe das Gefühl, meine Eichel berühren zu können,
wenn ich die Zunge nur tief genug in Marias Mund stecke. Stoß auf Stoß
vergehen die Minuten. Alles um uns herum taucht sich in quäkendes Grün.
Nein, das Grün kreischt! Ihre Lustschreie übertönen mein luftloses
Keuchen und schon explodieren unsere Hüften. Ich bin die Wiese, bin die
Kirschbäume, ich bin ein kleiner Stängel Weidelgras. Licht! Licht! Eine
Ladung heißen Quecksilbers ergießt sich aus meinem sterbenden Krieger in
das weiche Zucken ihrer lachenden Scheide. Mutter Gottes! (Aus: Heilige
Maria! von Konrad Endler) mehr...
Auf
dem Bildschirm baute sich nun langsam eine ganze zutiefst erotische
Katzenseite auf. Die geliebten Küchentiger präsentierten sich da in
allerlei eindeutigen menschlichen Positionen und im Outfit eines dieser
massenhaft auftretenden Erotik-Magazine - nämlich meist nackt. Erhebt
sich natürlich die Frage, ab wann man bei einer Katze das Wort
"nackt" anwenden sollte? Eine Katze mit Strapsen war zu sehen,
die Yvonne hieß, eine andere - sie trug den Namen Lola - leckte genüsslich
an einem Dildo und grinste ihm frech entgegen. Eine dritte Katze griff
nach hinten und betätigte einen unsichtbaren Reißverschluss in ihrem
schwarz-weißen Pelz. Das Fell wich links und rechts zur Seite und enthüllte
zwei prachtvolle knackige Jungmädchenhinterbacken. (Aus: Katzenliebe von
W. Wiemann) mehr...
Interessiert
las ich weiter und hatte schon fast die auf der Homepage zu sehenden
Bilder vergessen: Nackte Frauen, die einen alles sehen ließen; Frauen mit
milchigem Schmier im Gesicht oder auf ihren großen, runden Brüsten;
Frauen, denen Männer lange Riemen oder andere Frauen ihre Zungen in die
Muschi oder das Poloch steckten... "Wir Haben Genügende Aktivitäten
Und Räume, Sie Besetzt Nach innen Zu halten Für Eine Lebenszeit",
las ich. "Wenn Sie Mögen, Was Sie Hier Sehen, Lade Ich Sie Ein, Uns
Nach innen Zu verbinden! Geben Sie Uns Einen Versuch, Sie Ist Froh
Sie!" Lange hatte ich keine so gute Brainstorm-Dichtung mehr gelesen.
Die Pop-Fraktion unter den Poeten konnte anstellen, was sie wollte. Aber
derart prägnant, routiniert und originell mit Worten umgehen konnte sie
nur selten. Freilich wurde es noch besser: "Butterartiger Nippel
Specials: Heute dienen wir herauf alle Ihre erotic Lieblinge. Wählen Sie
Ihren Teller von unserem überhaupt erweiternmenü! Kategorien schließen
Verkehr, anales Geschlecht, Mundgeschlecht, bondage, masturbation, Gruppe
Geschlecht, Lesbier, interracial und mehr mit ein." Es erinnerte an
William S. Burroughs oder Allen Ginsberg, an Burroughs' Cut-up-Schreibe
und Ginsbergs Wort-Stakkatos: Beat-Literatur! (Aus: Zwischen Dichtung und
Wahrheit von Michael Klarmann) mehr...
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