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Erosa wird präsentiert vom 

Inhalt Nr. 6

Editorial:
"Get rich quick"
"Kundry"
Regina Berlinghof

"Kerlige Mannbilder"
Michael Klarmann

"Schatten"
Robert Scherburg

"erectia fantastica"
Tor Schunk

"baby doll"
Achim Wagner

"Freier, Bürger"
Götz Schwirtz

"Heiß duschen"
Carsten Großer

"Diabolo"
Francesca Buschini

"Klick!"
Lutz Debus
"Voyeur"
Dirk M. Boche
"FKK für Dummies"
Udo Schmitt
Kurzlyrik
Gerd Börner
"Nie der Fuß..."
Werner Schmitt
"Netzverkehr"
KaCe
"Der Panther 
nicht von Rilke"
Uli
"die erdbeere"
Christian Leidl
"Atemlos"
Sgt.Zapper
BIZARR
"Der Saunafick"
Don Marco
Fotos
o Mühlbauer
o Jahn 

o Erosa-Chat
 
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von Erosa 6
               
Erosa Nr. 5

Erosa Nr. 4

Erosa Nr. 3

Erosa Nr. 2

Erosa Nr. 1

Willkommen zur 6. Ausgabe von Erosa! 

Das Online-Magazin des Berliner Zimmers präsentiert zum 6. Mal erotische Kurzgeschichten, Gedichte und Bilder.
 

Aus dem Inhalt dieser Ausgabe:

 


Vera probierte die Maske auf. Sie betrachtete sich im Spiegel. Weiß wie ein Blatt Papier war sie. Alles konnte sie darauf schreiben. Alle Lügengeschichten dieser Welt. Kein Wort über sich selbst, nur Lügen. Sie knöpfte ihre Bluse auf. Da saß sie nun, nackte Brust, weißes Gesicht. Sie spürte, wie sich das Objektiv auf sie richtete. Tatsächlich kribbelte es. Wie Brausepulver und Spucke. Klick! Sie öffnete ihre Hose, zog sie aus und dann ihren Slip. Nackt stand sie da. Nackt mit weißer Maske. Klick!
("Klick!") mehr...



Foto: Arne Jahn


Nur nicht zu sehr auf sonst verdeckte Körperteile starren, nehme ich mir vor. Und, nur keine Aufmerksamkeit erregen. Zögernd erhebe ich mich und zupfe an meiner Hose. Ich hole tief Luft und ziehe sie schnell mit einer einzigen Bewegung herunter. Eilig setze ich mich wieder auf den Boden. Ich bin erleichtert, daß ich es hinter mir habe. Hat es irgendjemand bemerkt? Ängstlich sehe ich mich um. Nein, sie unterhalten sich immer noch über Kochrezepte. Ich beruhige mich langsam.

("FKK für Dummies") mehr...

Aber als ich mich dann wieder verliebte - Ralph war ein Sportler. Er hatte einen tollen Körper, groß, muskulös - doch seine Augen blickten ganz sanft. Wir schliefen in seiner Umkleidekabine miteinander - nach dem Wettkampf. Alle anderen waren schon fort. Und dann hielt ich plötzlich nur einen Morgenrock in den Armen! Einen Frottébademantel mit einer samtenen Einfassung. Ich dachte, er machte sich einen Scherz. Aber es war kein Scherz - er blieb genauso verschwunden wie Bernard. Und ich hatte zwei Morgenröcke! Seine Eltern machten einen fürchterlichen Wirbel. Die Polizei kam. Als ich ihnen erzählte, was geschehen war, und ihnen die Morgenröcke zeigte, brachten sie mich in eine Irrenanstalt. Aber der Arzt war sehr verständnisvoll. Er sagte mir und meinen Eltern, woran ich litt. Ich habe seine Worte nicht verstanden, aber er meinte, es wäre ganz harmlos. Sie ließen mich wieder gehen.

("Kundry") mehr...

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