Neu: Der
Erosa-Chat!
Plaudern Sie mit Freunden der erotischen Literatur
Die nächste Ausgabe erscheint im
Sommer 2000
Texte und Bilder können jederzeit an
erosa@berlinerzimmer.de
geschickt werden. Weitere Informationen finden Sie im Editorial
dieser Ausgabe.
Viel Spaß beim Lesen!
"Wollen wir nicht nackt
miteinander telefonieren?" Kurze Pause auf der anderen Seite.
"Willst du Telefonsex machen?" Kurze Lüge auf meiner Seite.
"Nein. Nur so miteinander sprechen. Ist doch mal was anderes. Wir
sehen uns ja nicht." Kleiner Lacher, nett. "Du hast recht. Warum
nicht." Wir fangen an. Hose zuerst....
"Er lag auf mir, in
seinen Bewegungen beeinträchtigt durch die Hose, die er bis zu den Knien
hinuntergezogen hatte, vollführte er sein Stoßen in all diesen Insekten
und mit dem Duft des Frühlings in der Nase, hineingestoßen in die
Unschuld, spürte ich seinen Schwanz nicht, nur die rhythmischen
Bewegungen und die Wärme seines schweren Körpers, roch die Luft schwer
nach dem Schweiß unserer Erregung, fühlte ich, wie die Bonbons, die uns
seine Großmutter, die ewig meckernde, mit nichts zufriedene, in seinem
Sein ihn vernichtende, mitgegeben hatte, während ich, die angebliche
Arbeitskollegin, im Spiegel wie ein Hippie aussah, schmolzen und die
Taschen meiner Hose verklebten, süß roch es aus der Hosentasche, süß
roch das Sperma und überall, an seinen Händen, an meinen Händen, an den
Ameisen, die über uns zurück zu ihrem Bau krabbelten, an den Spitzen der
Grashalmen, klebte der Saft meiner Möse, der sich nicht vollends entladen
durfte, wie wollte ich schreien auf dieser Wiese unter der Sonne,
..."
"Zwölf Eingänge besaß
sie, diese Superscham, zwölf Klitorides und vierundzwanzig Schamlippen. Die
zwölf dicht oder mitteldicht oder spärlich behaarten Dämme führten hin
zu zwölf rosigen oder bläulichen oder milchkaffeefarbenen Aftern, die
herrlich unterschiedlich konstruiert waren: rosettenförmig oder
bauchnabelförmig, an plissierte Knopflöcher oder lugende Iltisaugen
erinnernd, klein wie Prinzeß-Erbsen oder groß wie Saubohnen... "
"Dann kamen die Träume.
Träume, die ich mir so wenig eingestehen konnte, dass ich sie niemanden
anvertrauen mochte. Träume, die qualvolles Sehnen in mir hervorriefen,
wenn ich eine Nacht traumlos verbrachte. Wirre Träume voll eines
schwarzen schemenhaften Wesens, das Nacht für Nacht einen bis auf mein
Kopfkissen reichenden Avocadozweig entlang und von dort auf meine Schulter
huschte. Dessen kühler, geschmeidig schlanker Körper sich zwischen
meinen Brüsten hindurch über meine Bauchdecke in liebkosenden Bewegungen
nach unten schlängelte. Dessen Körper in einem ebenso geschmeidigen
langen Schwanz endete, den er jede Nacht glänzend und feucht zwischen
meine zusammengepressten Beine drängte bis ich sie ihm öffnete...."