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Werner Friebel
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Jan Ulrlich Hasecke
Lockendere, Üppigere, Vollere
Natalie Heim
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"Le bruit um uns..."
Christof Hoyler
Arthur trank Rosa
Carola Heine
Last Exit - das letzte Mal
Emanuelle Mourant
Der Betrug
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Der unmoralische Kuß
Christopher Ray
Maus und Kater
Regina Reichel
Frischfleisch
Hartmut Sörgel
G LIED
Frank Steinbrink
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Das Photo
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Der Einbruch
Josef Wilms
Kabinettgeflüster oder Eine ausgemachte Vögelei

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Foto: Keith Nicolson

"Dunkel"
von Peter Felix
Hatte ich eben einen kleinen Filmriß? Also
ein wenig desorientiert bin ich jedenfalls immer noch. Was fällt diesem Teufelsweib
eigentlich ein, mich so fertig zu machen. Wenn ich mich jetzt bewegen könnte - was ich
eigentlich auch nicht will - dann Mädchen ... . Zum Glück kann ich ja nicht. Ich fühle
mich immer noch wie in Watte gepackt. Die Geräusche im Zimmer dringen wie durch ein
Kissen in mein Bewußtsein. Ich höre ihren schweren Atem. Ich kann ihn sogar fühlen. Sie
atmet so tief und entspannt, daß ich es bis in ihren Beckenboden spüre. Ich spüre ihr
herrliches Gewicht auf meinen Lenden. In dem Geruch und der feuchten Wärme, die jetzt im
Zimmer liegen, lasse ich meine Sinne noch ein wenig baden, bis endlich wieder zu
Bewußtsein komme. Hat dieses Luder mich doch tatsächlich dazu gebracht, einfach nur zu
genießen. Nicht einmal zusehen durfte ich. Dabei bin ich doch so ein ausgesprochenes
Augentier. Trotzdem ließ sie mich nichts sehen. Jede ihrer Bewegungen durfte ich nur
erahnen, ich mußte mir die Szene im Kopf zusammenstellen, wenn ich sie beobachten wollte.
"Ich habe genau gesehen, was du gemacht
hast."
Ich bin wohl immer noch nicht wieder ganz
online. Habe ich das jetzt ausgesprochen, oder wollte ich es sagen, oder? Ich glaube, es
wird langsam Zeit, sich von den Fesseln zu befreien. Das Fesselspiel war zwar nett, aber
Knoten knoten ist nicht ihre Stärke. Außerdem muß ich diese Augenbinde loswerden. Einen
Augenblick überlege ich, ob es nun an mir ist, SIE zu fesseln. Ich richte meinen
Oberkörper auf und lehne mich gegen ihren Rücken. Die Bewegung zieht mich ein Stück aus
ihr heraus, was sie zu einem leisen Gurren veranlaßt. Ich umfasse sie. Wie wunderbar warm
und feucht wir uns anfühlen. Anfühlen? Das bringt mich auf eine Idee. Ich schiebe sie
sanft von meinem Schoß. Sie läßt sich auf die Seite fallen, murmelt etwas von
"unerotischer Macho". Na, na - Warte es doch ab.
Ich stehe auf und mache die leise Musik ganz
aus. Ruhe breitet sich aus. Nur noch unsere beider Atem ist zu hören. Und das Rascheln
von Stoff. Sie kann einfach keine Ruhe halten. Vielleicht sollte ich sie doch fesseln.
Dann ist die Leuchte dran. Es wird eine Spur dunkler. Jetzt das gedimmte Deckenlicht. Es
brennen nur noch die beiden Kerzen. Was brauche ich denn noch? Ah, ja. Neben dem Bett sehe
ich ein Fläschchen mit Massageöl. Und was ist das. Wattepads? Auch gut. Alles da, was
ich für die zweite Runde brauche. Mal schauen wie das wird. So etwas habe ich noch nie
ausprobiert.
Ich lasse das Öl auf ihren Körper tropfen.
Ooops - das war wohl etwas kühl. Na wenigstens ist sie jetzt wieder wach. Ich verteile
das Öl auf ihrem Körper. Überall. Ich genieße es, jeden Zentimeter ihrer Haut zu
fühlen. Das Öl wirkt wie ein Kontaktgel. Man meint fast, man könnte das Leben unter der
Haut spüren. Und da ist eine ganze Menge Leben unter dieser Haut. Ohne das sie es merkt,
öle ich mich auch ein. Das Flackern der Kerzen spiegelt sich auf dem Film, der jetzt auf
unseren Körpern liegt. Zeit für den nächsten Schritt. Ich teile die Wattepads in kleine
Teile und zwirble sie zu kleinen Röllchen. Als ich ihre Ohren damit verschließe, will
sie widersprechen. Aber sorry - das ist jetzt mein Spiel. Mit meinem Mund bringe ich ihre
Beschwerden zum Verstummen. Gibt eine schönere Art einer Frau zum schweigen zu bringen?
Jetzt bin ich dran. Ich höre kaum noch
etwas. Selbst das Rascheln der Stoffs ist weg. Sie schaut ein wenig irritiert. Ich lege
meinen Finger auf ihre Lippen. Ich glaube langsam versteht sie. Als wenn sie es geahnt
hätte, blickt sie auf die Kerzen. Ich nicke ihr zu und verlösche die letzte Lichtquelle
im Raum. Absolute Dunkelheit hüllt uns ein. Nicht dieses Pseudodunkel, an das sich die
Augen doch irgendwann gewöhnen. Nein. kein Licht schimmert unter der Tür durch, keine
Straßenlaterne drängt sich durch Läden und Vorhänge. Es ist völlig dunkel. Ich höre
meine Schritte nicht, nicht ihr Atmen, nicht unsere Bewegungen auf dem Bett. Stille, bis
auf das Eigengeräusch der verschlossenen Ohren, meinen Herzschlag.
Das Massageöl, aufgetragen auf unser beider
Körper, ist der dominante Geruch im Zimmer. Jetzt noch einen anderen Duft wahrzunehmen,
wäre wahrscheinlich unmöglich. Ich steige auf das Bett, gehe auf die Knie, setze mich
auf meine Füße. Dann taste ich nach ihr. Berühre sie zärtlich. Finde ihre Hand und
bringe sie dazu, sich mir gegenüber zu setzen. Gar nicht so einfach. Wie tauschen sich
zwei Menschen aus, ohne zu sprechen, zu hören, zu sehen? Es dauert einen Moment, bis wir
uns gegenüber sitzen. Wir sind uns nah. Sehr nah. Ich spüre ihren Atem auf meiner Brust.
Ein kühler erfrischender Hauch auf öliger Haut. Wir tasten nach uns. Unsere Hände
finden sich. Sie will mich berühren. Ich wehre ab. Nur unsere Hände sollen sich jetzt
liebkosen. Handflächen, Finger, Handgelenk, und nichts lenkt uns ab. Kein optischer Reiz,
kein Geräusch. Wir fühlen nur noch. Ich beuge mich vor. Berühre sie fast. Ich glaube
ich bin über ihrer Halsbeuge. Hauche ihr über die Haut. Ihre Reaktion bemerke ich nur an
ihren Händen. Sie hält mich fest, schaudert. Auch ich spüre jetzt einen Hauchen. Direkt
an meiner Wange spüre ich sie. sie küßt mich sanft. Wir küssen uns. Keine anderen
Berührungen. Nur unsere ineinander verkrampften Hände und unsere Lippen. Wir küssen uns
erst sanft, sehr sanft. Kaum, daß sich unsere Lippen berühren.
Nach ihrem netten Vorspiel ist es schwer,
sich jetzt nur langsam zu steigern. Alles in mir drängt sich danach, mich wild und hart
mit ihr zu paaren. Aber das ist ein anderes Spiel, und soll ein andermal gespielt werden.
Ihr Kuß wird fordernder. Sie drängt sich näher zu mir. Ich kann jetzt die Spitzen ihrer
herrlichen Brüste an meiner Brust spüren. Ich fasse ihren Kopf mit meinen Händen,
streichle sanft ihren Hals, ihre Wangen, fasse fest in ihr Haar. Unser Kuß wird fast
brutal. Zeit zu bremsen. Ich umarme sie, halte sie fest. Es ist ein wahnsinniges Gefühl.
Auch sie drückt sich fester an mich, beißt mir sanft in den Hals. Ich bekomme ein
leichte Gänsehaut.
Jetzt trennt sie sich wieder. Sie kann es
einfach nicht lassen. Immer muß sie selbst ... ich spüre ihre Hände. Irgendwie muß sie
die Flasche mit dem Öl gefunden haben. Wahrscheinlich hat sie es sich zurechtgelegt, die
kleine Hexe. Sie hält meinen Prinzen in einer Hand und läßt das Öl darüber laufen.
Eine Menge Öl. Ihr Griff wird fester. Sie zieht die Vorhaut nach unten und entblößt die
empfindliche Eichel. Ich kann nur erahnen was sie tut. Fühle ihre Finger. Ich kann nicht
verhindern, daß sich "dort" etwas tut. Dafür ist sie viel zu erfahren.
Natürlich antwortet er ihr sofort. Aber was ist denn das. Sie ist weg. Ich sitze alleine
auf dem Bett. Ich nehme nichts wahr. Soll ich nach ihr tasten?
Sie nimmt mir die Antwort ab. Ich weiß nicht
wie ich es bemerkt habe. Ich weiß einfach, daß sie sich nähert. Trotz des schweren
Geruchs des Öls nehme ich jetzt noch etwas anderes wahr. Es muß sehr nah sein, damit ich
es riechen kann. Es ist ein herber Duft. Ein Art von Duft, die ich sehr wohl kenne. Sie
ist jetzt sehr, sehr nah. Ich versuche mir vorzustellen, wie sie vor mir steht, als ich
ihre Hand an meinem Hinterkopf spüre. Sanft dirigiert sie mich zu ihrer Scham. Mit
geöffneten Lippen suche ich nach ihr. Und finde sie. Sie muß ihr Becken vorstrecken,
hält ihre Scham weit auseinander. Meine Lippen schließen sich um ihre Knospe. Sie kommt
weiter nach vorn und schiebt mir meinen Kopf in den Nacken. So kenne ich Face-Sitting noch
nicht. Fordernd bewegt sie ihr Pfläumchen über meinem Mund, zeigt mir, wo ich sie als
nächstes verwöhnen soll. Mit ihrer Hand an meinem Kopf zeigt sie mir, ob es jetzt
härter oder zarter sein soll. Ich spüre wie sie feuchter wird. Feucht? Naß. Ihre
Bewegungen werden langsam heftiger. Ich spüre erste Zuckungen.
Bevor ich sie allerdings unterbrechen kann,
hat sie selbst gemerkt, daß es noch zu früh ist. Ich nehme ihren Hintern in meine Hände
und führe sie, während sie nach unten rutscht. Sie weiß was sie tut. Sie ist noch weit
geöffnet, mein Prinz hochaufgerichtet. So gleite ich in sie hinein. Oder sie über mich?
Sie umarmt mich, küßt mein Gesicht. Ich umfasse ihre Hüften, habe ihren Hintern wieder
in meinen Händen, bin ganz tief in ihr. Tiefer und intensiver als vorher. Ich spüre wie
sie sich um mich schließt, wie sie versucht, mich in sich fest zu halten. Langsam, ganz
langsam beginnen wir uns zu bewegen. Wir finden auf Anhieb einen gemeinsamen Rhythmus. Mit
meinen Händen ziehen ich bei jeder ihrer Bewegungen ihre Backen etwas weiter auseinander
und suche nach ihren Anus. Wir sind so in Öl gebadet, daß meine Finger wie von selbst in
sie eindringen. Meine Finger spüren meinen Schwanz durch die dünnen Häute zwischen Darm
und Vagina. Ihre Bewegungen werden heftiger. Es bleibt mir nur noch entgegen zu halten,
mit meinen Fingern entgegen ihrer Bewegung in sie zu dringen.
Bis sie plötzlich innehält. Wir lösen
unsere Oberkörper voneinander. Meine Hände ziehe ich zurück. Nur "dort"
berühren wir uns noch. Ich stütze mich mit den Händen hinter mir ab, kann nur annehmen,
daß sie es auch so macht. Unsere Hüften kreisen, kommen sich entgegen. Meine Wahrnehmung
beschränkt sich ganz auf diesen Bereich. Nichts stört unsere beginnende Ekstase. Keine
Ablenkung. Nur Fühlen. Nur Lust. Wir steigern uns langsam, halten immer wieder inne um
den Akt zu verlängern, werden wieder heftiger. Ich bemerke, wie mein ganzer Körper zu
schwitzen beginnt. Alles in mir bereitet sich vor. Sie kommt mir wie wild entgegen. Sucht
nach mir, wir umarmen uns wieder, küssen uns, während sie sich schwer auf mich fallen
läßt, sich selbst pfählt. Wieder und immer wieder.
Seit Beginn unseres Spiel das erste
Geräusch, das ich höre: Unser Münder, wie miteinander verschweißt übertragen ihr
beginnendes Stöhnen. Ich kann ihre Erregung fühlen, überall. Ist das nur Einbildung
oder wird es plötzlich irrsinnig heiß in ihr. Und eng. Sie küßt mich faßt brutal und
... bricht los. Wie eine geöffnete Schleuse bricht es aus ihr heraus. Ich kann kaum etwas
hören. Aber ich spüre sie. Ihr Orgasmus entlädt sich über ihren ganzen Körper. Ich
spüre es in ihr, ich bemerke es an ihrem Kuß, ihrer Umarmung, ihren zuckenden Muskeln.
Ich zerfließe unter ihr, ist es sie oder mein aufsteigender Erguß, der mich wieder
schwindeln läßt?
Ein letztes Mal bäumen wir uns auf, sinken
erschöpft und schwer atmend aufeinander. Schweißgebadet halten wir uns gegenseitig
aufrecht, lehnen aneinander. Nur langsam beruhigen wir uns. Ich habe jegliches Zeitgefühl
verloren. Ich weiß nicht wie lange wir so schon hier sitzen. In völliger Dunkelheit.
Völliger Stille. Nur mit dem Gefühl, den anderen zu spüren.

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