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Das große Wachstum des Internets und die
Möglichkeit, Onlinedokumente ansprechend zu gestalten, macht das WWW auch für Verlage
interessant. Da Printmedien heutzutage ohnehin computergestützt erzeugt werden, liegt es
nahe, elektronische Manuskripte für eine Onlineveröffentlichung aufzubereiten.
Die Arbeit behandelt ausgehend von der
Situation der Verleger auflagenschwacher Printmedien den Nutzen, diese Medien online
anzubieten. Beschrieben werden die dem World Wide Web zugrundeliegenden Konzepte und ihre
Auswirkungen auf das Onlinepublizieren. Anschließend erfolgt eine Vorstellung der
Programmwerkzeuge zur Erstellung von HTML-Seiten. Damit ist die Grundlage geschaffen, den
Schritt vom Printmedium zum Onlinemedium zu behandeln. Anhand einer beispielhaften
Umsetzung einer Literaturzeitschrift werden Probleme des Onlinepublizierens deutlich, die
im folgenden auch unter Berücksichtigung der juristischen Aspekte näher erläutert
werden.
Im Anhang der Arbeit finden sich zwei
Richtlinien, die durch die aufgetretenen Probleme der Umsetzung der Literaturzeitschrift
motiviert sind. Die eine unterstützt Redaktionen, die ein Onlineangebot aufbauen wollen,
durch eine Beschreibung der Arbeitsschritte der Umsetzung einer gedruckten Zeitschrift in
eine Onlinepublikation. Die zweite Richtlinie ist für Autoren gedacht, die ihre
Manuskripte im Hinblick auf eine Onlineveröffentlichung im WWW einreichen. Richtlinien,
wie sie in dieser Arbeit vorgestellt werden, sind notwendig, um die Umsetzung von
Printmedien in Onlinemedien weitgehend zu automatisieren. |