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Der textra - Text wurde uns freundlicherweise von Oliver Gassner zur Verfügung gestellt. Der Text ist nur für die Weiterverbreitung innerhalb der Mailingliste Netzliteratur bestimmt. Ihr dürft Euch den Text ausdrucken und ihn auf eurem Rechner speichern.


Er darf aber von hier aus nicht weiterverbreitet werden.

ruler.gif (1421 Byte)

Textra

 

EINLEITUNG
==========

Mailprojekt [textra]

* gemeinschaftlich in der mailingliste netzliteratur erstellter
text eine veroeffentlichung im www ist geplant, ein druck ist nicht
ausgeschlossen

* die erste runde fand zwischen februar und juli 1997 statt, die
zweite runde folgte ab sept 97, die dritte startet am 22.5.98

* ich habe vor, textra ggf. in den pegasus 98-wettbewerb einzubinden,
die teilnahme daran sollte die zustimmung zu diesem vorhaben
implizieren. die meisten (bisherigen) teilnehmerInnen hatten diesem
vorgehen fuer 97 zugestimmt. etwaige widersprueche: bitte an mich. gerne

ich anonymisiere auch teilnehmer, falls das ein problem sein sollte

OG
----weiter----

REGELN
======
(nicht loeschen, immer mitschicken, immer lesen, ich aendere bei
bedarf!)

- kopiere einleitung, regeln, text und kommentare in einen editor
(word, wordpad, write ...) d.h. zitiere den text __nicht__
unter verwendung von > oder >> oder | etcetc.
- du darfst nichts loeschen, ausser den kommentaren der
vorgaenger.
- du darfst an beliebigen stellen im text - auch im satz oder im wort -
text einfuegen. allerdings weder am anfang, noch am ende.
- ___wichtig___: schliesse den eingefuegten text zwischen [ und ]
ein.
benutze ae, ue etc. fuer umlaute und ss oder sz fuer eszett.
- eingefuegter text darf beliebigen textsorten angehoeren
(gedicht, prosa, gebrauchsanleitung ...)
- fuege am ende des textes deinen realnamen in die
(c)opyrightzeile ein
- kommentare kannst du unterhalb des copyrightvermerkes
einfuegen. bitte leite sie mit *** und deinem namen ein.
- schicke den text per _mail_ und mit dem subject "[textra]"
(__nicht__ an die liste sondern) an fraktal@gmx.de
|- WICHTIG: BITTE schicke eine _reply_ auf das "textra",
| das du weiterbearbeitet hast, auf die liste. das reply
| sollte _lediglich_ das wort "STOP" enthalten -- so wissen
| die anderen, dass du eine variante eingereicht hast und
| machen sich nicht doppelt die muehe.
- jeweils der erste ankommende text (datumsstempel) wird von
oliver wieder an die liste gepostet.
- texte, die eine der regeln brechen => loeschtaste (und
nachricht an den sendenden)
- verbreite den text nicht ausserhalb der liste (das kann zu problemen
fuehren...)

----weiter----

******
textra

Dies ist die Literatur der Maschine [,die leugnet, Maschine zu
sein][,in dem sie versucht, wie eine zu agieren].
Wir sind von Maschinen umgeben, so wie unsere Vorfahren von
Baeumen[, biologischen Maschinen][ohne Wartungszeiten].
[Ein Anlass zur Sorge.] [Wozu sich sorgen?, sorgen fuer ein anderes
Morgen?]
<Sorgen?>Angst</Titel>
</Kopf>
<und Koerper Hintergrund Farben sind Zahlen>
<Paragraphen>
<In der Mitte ein Name><in englisch ist"angst">Angst</am
Ende><Zeilenbruch>
</das Ende der Mitte>
<ein neuer Paragraph>
Es wird eng.
Links und rechts sind Mauern der Unendlichkeit.
<am Ende noch einmal ein Name>er verweist nach oben<schließlich ende des
Körpers>
und Ende des Textes, damit die Maschine ihn versteht.
Wir leben nicht durch die Maschine, wir leben in der Maschine [,
und die Maschine lebt in uns][oder durch uns [hin]durch?]. Die
Maschine ist = der Koerper in dem wir wachsen[,immer tiefer] [in die
Hoehe, die Breite], ist Nahrung [Brei und Suppentopf fuer den Wiedehopf]

und Waerme; ihr Versagen ist der Tod. [Unser Versagen ist der Tod
der Maschine: unser Versagen ist unser Tod. [Der Mensch darf nicht
alles= was er kann: die Risiken und Nebenwirkungen.]

unser Tod ist mechanisch [am Ende der Mechanik]
unser Versagen ist mechanisch [am Ende der Mechanik]
unser Leben ist mechanisch [verarbeitet]
]

[Die Zeiten,
als die Sichel des
Todes Metapher
war, sind

vorbei]

Dies ist keine Frage der Zukunftsprojektion, der Voraussage,
der Prophetie, des Fortschrittsglaubens. Es ist eine Frage des
Konstatierens von Gegenwart. Die Antiutopie ist jetzt.
[Utopia ist Geschichte!] [Einstein ist und bleibt einmalig[falsch].]
[Und wenn nein: Wer setzt die Grenzen? [und wenn ja: Wofuer?]]

Dasz unsere Weltsicht mechanisch sei, dieses Wort koennen wir
nicht als Kritik betrachten. [Wir nehmen es[: Goebbels
Propagangakompanie] auf uns.] Die Maschine toetet nicht, [der Mensch
hat den Finger am Abzug], [Die Maschine toetet uns [durch Menschen, die
ihre Faehigkeit zu toeten, an den Staat abgetreten haben, von dem sie
wiederum und selbstverstaendlich nur in Notzeiten den Befehl erhalten,
zu toeten] und wir sind Nichts][das Nichts - oder doch eher jenes?]
die Maschine erlebt keine tragischen Konflikte, die Maschine
weint nicht und kennt keine Gnade. [Aber sie luegt - immer.] Die
Maschine ist die Metapher fuer die Art von Welt, die uns umgibt [,an
die wir glauben].

[Da! - ein Schrei! - eine Maschine rennt vorbei!

Schweiss im Gesicht - und ich?

ich erkenn sie nicht!]
[Ein Muttertier bringt drei oder vier identische Nachkommen zur
Welt.] Die Maschine hat eine Drehzahl [abschalten], die Stadt hat eine
Suizidquote [, sie rast auf uns zu, will uns einholen,] [aufheben]
[zum Ableben]. [Die Selbstmordrate ist nur ein Ausdruck auf
Computerpapier.] Wir leiden nicht unter der Stadt, die Stadt
leidet [an und] unter uns [wir meinen, wir litten an ihr, gingen an
ihr zugrunde, derweil zerfallen die Mauern; sie broeseln und
broeckeln]. Weil wir an den Mauern [aus Beton] graben, deren
Zusammenbruch uns [nicht] zermalmt. [Rauch ist, Qualm steigt uns in
die Nasen, Staub. Hatschi!] [In deutschland waere verboten, was
die Forscher in Schottland jetzt vorgefuehrt haben.] [Klonen von
Schafen, Beimischen eines bestimmten Eiweisses - um den Menschen zu
schuetzen; nicht etwa: ihn zu vernichten.]
[Das Neue und Dramatische jetzt:] Wir ernaehren die Maschine mit
[Kloessen aus]
Menschenfleisch [gewordenen Gedanken]; an den Flieszbaendern
herrscht Krieg [wen wunderts?, dieser Arbeits- und
Leistungsgesellschaft geht ganz langsam, im Zeitlupentempo die Arbeit
aus] [, geht mir mit fuenfhundert milliampere in der sekunde] [auf den
Keks].
[Britische Gentechniker jubeln.] [: Maschienchen und Maschaennchen
halten wieder Haendchen]
Vernichtet werden nicht Menschen, [wieder und wieder] vernichtet wird
das Denken. [Von wem? Durch wen? - vor allem: warum? Und welches
Denken?, das logische? oder das Denken, das nur dann funktionieren
kann, wenn einer mit sich allein ist?, wenn er da ist und nicht da,
weil er dort ist, wo er nachdenkt ueber das, was recht ist und
unrecht?]
Ersetzt wird es durch die Mechanik, [es geht] [,durch den Kopf]
[hindurch, entschwindet scheinbar spurlos]; [ersetzt wird es
durch das Mess- und Erklaerbare.[Was heute wahr ist, wird morgen schon
Lug und Trug gewesen sein].[Mit unseren Geraeten haben [machen] wir
Messfehler.]

Ordnung -- Rechteck -- Millimetergenau --
Vierkant -- (keine Zwischeraeume: ausgeloescht) --
Strukturelles Richten -- Genauigkeit erwuenscht --
Korrekt -- Politisch kompatibel -- Exakt --
Rationalisierung der Kommunikation [blabladada] --
Rationalisierung des Wortes -- Gleichheit --
Ebene --
[Flaeche
Kugel
Nichts]


die Welt wird rund. [ein schwarzes Quadrat.]
[und magellan hatte doch uebertrieben,als er sich den giftpfeil
zuzog und von seiner welt mit einem axthieb getrennt wurde]
Puh, hurra, hier bin ich in der reinen Fiktion - "Mailprojekt"
steht ja auch drueber. Hier sind die Regeln [,die regen Kegel] meiner
MITMACH-
MITMACH-listen-footer-Geschichte (nur vier Zeilen, ganz
unten und Zitat der Vorgaengerzeile) aufgehoben. Es ist also
richtig : der fiktionale Status von Literatur befreit zum
unabhaengigen Denken.

Aber ist es nicht noch zu frueh fuer eine Meta-Projekt-Ver-mail
-netzung, da sich ja, ausser Oliver ;-), noch niemand an der
Footeraktion beteiligt hat ?

[Ich habe mich an der Footeraktion beteiligt? Ist mir ja fast nicht
aufgefallen. ;) - Oliver][aufegafflen?hallo olli:)]

Auf der anderen Seite ist er ja auch irgendswie ziemlich netzig,
dieser Vorgang : es werden Visionen entworfen und
Was-waere-wenn-Spiele
durchdacht, aber nicht _durchgefuehrt_.
Das hat etwas von dem Automatismus der Wertpapierboerse. Kurse
veraendern sich nicht aufgrund von Tatsachen, sondern aufgrund
von Erwartungen.

Noch ein ABER : handelt es sich bei den Zeilen zwischen
--- und |a2a3 ("Deep-Blue" ? ;-) jetzt ueberhaupt noch
um einen footer ? [Schach! - Schachmatt?]
Wohl nicht.["psssst!he,urfallumdroedel,kuck ma,da schreiben welche"]
Das waere ja auch zu schoen gewesen.["lass uns mal da reinschleichen"]
Aber wenn Oliver keinen Kommentar mehr unter dieses [te[tex-te]xtra]
setzt,wird er vielleicht doch noch etwas (huestel, huestel), der footer
-
mit drei * in der letzten Zeile.

So, habe ich alles richtig gemacht, alle Regeln [verletzt, verkleckst,
vernetzt,] eingehalten ?["t..donnng.."leitete die baumwurzel
unverdrossen weiter]Ansonsten, oh weh, "- loeschtaste" [delete, fuer
den, der kein Deutsch spricht] und dann fehlt ja schon ein Stueck der
footer-Geschichte (geht das hier jetzt noch als Verfremdung durch, oder
ist es ganz einfach ein [textra]-Missbrauch ?), und kein Mensch weiss,
wie es mit Arbeit[und deep blue sortiert jetzt post, was fuer eine
verschwendung!]stitel[die Regel,maschinensprech und der ganze rest vom
Schokoriegel]und seinen Freunden an Bord des mysterioesen Luxusliners
vor Neufundland auf der Suche["gibtdashierauchkaffe?"] nach Salga
weitergeht (das ist jedenfalls bisher MEIN Entwurf der Geschichte).]

[Runde Welt aus runden Maschinen.
Biokybernetische Organismen, was an ihnen lebt, atmet maschinell. Runde
Maschinen.Organismen, ["bist du jetzt endlich fertig mit der Fliege?"]
die wabernd [und schlabbernd] ihre Form ["tja, die Fliege ist ziemlich
fertig"] bestaendig aendern,[....zupf..urfall klettert muehsam aus dem
loch im laborBoden] gleichwohl stets einem Bio[rhythmus und -]morphismus

verpflichtet bleiben[d].


Geschehen ist Folgendes: Maschinen, digitale Systeme,
[und mathaeusmaier ist sauer auf theo und helmut] elektromechanische
Weichen nahmen ebenso ueberhand, wie die Menschen sich & ihren Alltag
digitalisierten. Zwangslaeufige Folge, die in der evolutionaeren Logik
lag: die Verschmelzung von Mensch & Maschine zu 1 hoehren Lebensform -
lueckenlose Vernetzung der Erde -]
***
(c) 1997, Oliver Gassner, Jan Graber, Sven Stillich, Michael
Paulisch, Enno Stahl, Jan-H.Passoth, Frank Lebender, Ulf Kress, Regula
Erni, ingo mack
(c) 1998 Arnold Schiller,

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kommentare:
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***
N.N.:

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