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Das Internet im Dienst der Literatur

und der literarischen Kommunikation

Eine Facharbeit von

Sebastian Dötterl

 

Gymnasium Gars Jahrgang 1997/99

Leistungskurs Deutsch

Kursleiter: StD Michael Propp

1999

 

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Inhaltsverzeichnis

A. Das literarische Kommunikationsmodell

B. Diskussion der Beziehungen

1. Beziehung zwischen den Autoren

1.1 Newsgroups

1.2 Wandertexte

2. Beziehung zwischen Autor und Werk

2.1 Literatur im Netz

2.2 Literatur mit Hypertext

2.3 Sprachmaschinen

2.4 Netzliteratur

3. Beziehung zwischen Autor und Vermittler

3.1 Kommentierten Linkübersichten mit Literaturangeboten

3.2 Angebote für Literaturveröffentlichung

3.3 "Pegasus"-Literatur-Wettbewerb

4. Beziehung zwischen Autor und Publikum

4.1 Selbstdarstellung von Autoren auf Homepages

4.2 Feedback-Möglichkeit über E-Mail

5. Beziehung zwischen Publikum und Vermittler

5.1 Verlagsprogramme im Internet

5.2 Buchhandlungen im Internet

5.3 Literaturmagazine im Internet

5.4 Bibliotheken im Internet

5.5 E-Text-Archive

5.6 "Liebhaber"-Seiten

5.7 Sekundärinformationen bei Referat-und Hausaufgaben-Services

6. Beziehung zwischen Publikum und Werk

6.1 "Kollaborative" Fortsetzungsgeschichten

6.2 "Kollaborative" Geschichtenlabyrinthe

6.3 "Kollaborative" Gedichte

7. Rechtliche Gegebenheiten

7.1 Urheberrecht

7.2 Zensur

8. Gesellschaftliche Rahmenbedingungen

Bedeutet das Internet das Ende der Buchkultur?

Ausblick

 

 

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A. Das literarische Kommunikationsmodell

Robert Ulshöfer entwickelte das “Literarische Kommunikationsmodell”1. Damit machte er den Versuch, die Beziehungen und Wechselwirkungen zwischen Autoren, ihren Werken, den Verlegern und dem Publikum schematisch abzubilden. Erstmals veröffentlicht wurde das Modell 1974 – vor 25 Jahren; zu einer Zeit also, als die rasende Entwicklung des Internets noch in keiner Weise abzusehen war.

Dementsprechend konnte es nicht von Ulshöfer berücksichtigt werden. Betrachtet man aber die Bedeutung, die das Internet mittlerweile erreicht hat, ergibt sich die Frage, ob die Beziehungen im Kommunikationsmodell durch das Internet beeinflusst werden. Ein Anzeichen dafür ist, dass die Suchmaschine “Fireball über hunderttausend Seiten findet, die im weitesten Sinne mit Literatur zu tun haben. Sich in dieser verwirrenden Vielfalt zurechtzufinden, ist das eine Problem, wieviel Nutzen das Internet tatsächlich für die Literatur bringt, das andere. Es soll nun gezeigt werden, welche Beziehungen im “Literarischen Kommunikationsmodell” durch das Internet verändert werden und inwieweit das Internet im Dienst der Literatur steht.

B. Diskussion der Beziehungen

1. Beziehung zwischen den Autoren

Das Internet bietet Autoren die Möglichkeit, anderen Autoren oder zumindest Literaturinteressierten ihre Geschichten oder Gedichte vorzulegen und von ihnen eine Rückmeldung zu bekommen. Dies geschieht in Diskussionsforen, sogenannten Newsgroups. Wer eine Geschichte verfasst hat, “heftet” sie an dieses virtuelle Schwarze Brett, auf das jeder zugreifen kann, der einen passenden Newsreader besitzt und dort die kostenlose Newsgroup abonniert hat. Diejenigen, die den Text gelesen haben, können Kritik oder Lob per E-Mail entweder “dazukleben” oder ihr Statement direkt an den Verfasser schicken. Das bekannteste Beispiel für eine solche Newsgroup ist de.alt.geschichten. Allerdings darf man in diesen Foren keine professionellen Autoren vermuten, hier sind ausschließlich Hobby-Schreiber am Werk. Es werden von Zeit zu Zeit aber durchaus Texte abgeliefert, deren Lektüre sich lohnt. Da ständig neue Texte hinzugefügt werden, verschwinden die älteren wieder aus der Newsgroup. Wer also einen Text behalten will, muss ihn entweder ausdrucken oder auf seiner eigenen Festplatte speichern.

Eine weitere Möglichkeit für Autoren, das Internet für sich zu nutzen, ist, an einem Wandertext mitzuschreiben. Wandertexte funktionieren folgendermaßen: Der erste in der Reihe verfasst einen Text und schickt diesen per E-Mail an den nächsten. Der ändert den Text dann ab, indem er Passagen weglässt, ändert oder neue hinzufügt, und schickt ihn dann auf die Reise zu einem dritten. Nach wenigen Runden ist der ursprüngliche Text oft nicht mehr wiederzuerkennen. Ein Beispiel für einen solchen Wandertext, dessen Lektüre aber hauptsächlich für die Mitschreiber interessant ist, ist das Projekt “Baal lebt.

2. Beziehung zwischen Autor und Werk

Diese Beziehung des Kommunikationsmodells wird durch das Internet dahingehend verändert, dass hier neue Formen literarischer Werke entstehen können. In den zahlreichen theoretischen Schriften, die sich mit Literatur im Internet befassen, wird immer wieder der Unterschied betont zwischen “Literatur im Netz” und “Netzliteratur”. “Literatur im Netz” bedeutet lediglich, dass “normaler Text, wie er seit jeher [...] in den Büchern stand”2 1:1 ins Internet übertragen wurde und dort abrufbar ist. Um jedoch eine neue Kunstform entstehen zu lassen, die den Namen “Netzliteratur” verdient, müssen die neuen multimedialen Möglichkeiten des Internets genutzt werden. Was hat das Internet nun in diesen beiden Bereichen zu bieten? Man kann das Angebot in folgende Untergruppen einteilen:3

a) Prosa und Lyrik, die im Internet genauso aussehen, wie sie es auf normalem Papier auch tun würden.
Damit ist klar, dass es sich hier um “Literatur im Netz” handelt (z.B. Gunter Dubrau, Niemandsland). Im Internet gibt es auf diesem Gebiet zum überwiegenden Teil Texte von Autoren, die keinen Verlag haben und Schreiben nur als Hobby betreiben. Für sie ist das Internet die einzige Möglichkeit zur Veröffentlichung ihrer Werke. Die Qualität der Texte ist meist mäßig (vgl. 3.). Doch auch einige “Profischriftsteller” haben den Weg ins Netz gefunden (vgl. 4.).

Eine Neuheit, die das Internet in Bezug auf diese “Literatur im Netz” bringt, sind Online-Tagebücher, die hier im Idealfall täglich aktualisiert werden. Der Autor Rainald Goetz betreibt ein solches Projekt. Beim Aufruf der Seite gelangt man direkt zum aktuellen Eintrag. Ein Beispiel für ein täglich ergänztes Tagebuch eines Hobby-Schreibers ist Paul Diels Tagebuch. Es bleibt jedoch offen, wer Nutzen daraus ziehen soll, jeden Tag das Tagebuch fremder Leute durchzusehen, noch dazu, wenn es nicht viel mehr als trivialen Inhalt bietet.

b) Literarische Werke, die durch Hypertext Interaktionsmöglichkeiten für den Leser bieten.
Man kann durch Mausklicks die Handlung im gewissen Rahmen steuern oder sofort zu einem bestimmten Thema springen. Neu ist das allerdings nicht: Bücher, bei denen der Leser die Handlung selbst fortführen kann, gibt es schon lange4. Vorteile bietet das Internet lediglich durch eine bunte oder abwechslungsreiche Präsentation, wie zum Beispiel bei der Erzählung “Zeit für die Bombe”, bei der der Leser nach seiner Wahl verschiedenen Handlungsfäden folgen kann. Allein für Stichworterklärungen und Fußnoten muss ein Text aber nicht im Internet stehen. In einem Buch sind solche Hilfen übersichtlicher und leichter zu handhaben.

c) Sprachexperimente und Textmaschinen.
“Autor” so erstellter Texte ist meist der Computer, der immer neue Texte aus vom Programmierer vorgefertigten Bausteinen zusammenwürfelt. Im Internet wird der Computer so zum Urheber von Gedichten oder gar Kurzgeschichten. Warum ein Mensch solche Texte, denen aufgrund ihrer Entstehungsweise ein strukturierter gedanklicher Aufbau oder ein tieferer Sinn fehlt, lesen soll, bleibt meist offen. Eine amüsante Einrichtung ist allerdings Poetron - Günters Genialer Gedicht Generator, der kurze, prägnante Gedichte, auch zu selbst auswählbaren Stichworten verfasst. Teilweise sind die Ergebnisse durchaus lesenswert und gut genug für den Eintrag in ein Poesiealbum. Ein anderer Textgenerator ist Brutus: Er schreibt (englische) Kurzgeschichten, die alle mit dem Thema “Betrug” zu tun haben, an die Qualität menschlicher Erzählkunst reicht er aber bei weitem nicht heran.5

d) Endlich die “wahre” Netzliteratur.
“Multimediale Kunstwerke mit Anteilen von Text, Bild und Animation und Audio, im Idealfall [...] Gesamtkunstwerke.”6 Aber “das hypermediale Großwerk, das seinen staunenden Lesern, Betrachtern und Hörern 24 Stunden Erlebniszeit anbietet und [...] alle Alltagsgeschäfte und physischen Bedürfnisse ebenso vergessen lässt wie das Tränen der Augen vor dem leise flimmernden Bildschirm und das Ticken des Zählers bei der Telekom”6, das ist im Internet noch nicht erschienen. Ansätze gibt es, doch so gut wie allen Projekten mangelt es an Inhalt, oder die multimedialen Komponenten überlasten Telefonleitung oder Computer. Für die gleichzeitige Übermittlung von Video, Bildern, Ton und Text reicht die Übertragungsgeschwindigkeit derzeit noch nicht aus. Einige interessante Projekte gibt es aber bereits: “Die Aaleskorte der Ölig ist eine kurze Geschichte in zwanzig Absätzen, bei der die Benutzer die Erzählperspektive bei jedem Sinnabschnitt nach ihren Wünschen bestimmen können, außerdem wird die zusammengestellte Geschichte jeweils durch passende Bilder unterlegt. Im weitesten Sinne als literarisches Projekt kann man den “Looppool ansehen, bei dem man - ausreichende Übertragungsgeschwindigkeit vorausgesetzt - den Text eines deutschsprachigen Popsongs verändern kann, noch während man zuhört. Durch den veränderten Textzusammenhang entstehen aus den gleichen Reimen neue Aussagen. Das Projekt C.O.R.E. simuliert einen “Computer im Computer”, der eine bekannte Szene aus dem Film “Casablanca” zu immer absurderen Konstellationen abwandelt und schließlich abstürzt.

Bei den geschilderten Projekten bleibt man unter Umständen einige Zeit hängen, um ein wenig “herumzuspielen”. Nach kurzer Zeit haben diese Angebote jedoch an Reiz verloren, da man dann die meisten Möglichkeiten schon kennt. Herkömmliche Literatur bietet Unterhaltung über einen wesentlich längeren Zeitraum.

3. Beziehung zwischen Autor und Vermittler

Das Internet ermöglicht es jedem, von ihm verfasste Texte ohne jeden Umweg und praktisch ohne Kosten einer Vielzahl von Menschen zugänglich zu machen: “Das Computernetz befreit den Autor von seinem Herausgeber. Ungehindert [...] kann ein schreiblustiger Autor Buch nach Buch direkt ins Netz werfen.”7 Daraus ergeben sich allerdings zwei Probleme für die potentiellen Leser. Erstens sind Verleger nicht nur Sklaventreiber, die die armen Autoren knechten, sondern sie sorgen für eine Vorauswahl, indem sie unbrauchbare Texte aussortieren und die besseren Manuskripte überprüfen, redigieren und erst dann auf den Markt bringen. Da im Internet diese Selektion wegfällt und nun tatsächlich jeder, der irgend etwas auf Papier oder Festplatte schriftlich festhält, selbst potentieller Autor ist, ist die Qualität der Internettexte oft schlecht.

Die zweite Aufgabe der Buchverlage ist es, gute Bücher durch Werbung in der Öffentlichkeit bekannt zu machen. In Verlagsprospekten können sich Interessenten über Inhalt und ausgewählte Kritikerstimmen informieren; die Unmengen von Texten, die nur im Internet zu lesen sind, erfahren eine solche Förderung jedoch nicht. Die wenigen guten Texte gehen damit in einer Vielzahl von nicht lesenswerten unter und sind schwer ausfindig zu machen. Bis man sich endlich zu einer ansprechenden Seite “vorgeklickt” hat, ist die Lust auf langes Lesen meist schon vergangen.

Deshalb treten im Internet neue Vermittler auf: Es gibt zum einen Linkseiten, die Autoren- oder Literaturseiten mit einer Kurzkritik würdigen (Ollivers kommentierte Links zur Literatur, Berliner Zimmer). Zum anderen existieren einige kostenlose Services für unbekannte Autoren, die die Texte für sie ins Netz stellen (Autorenecke, Literaturcafé). Der Aufruf dieser Seiten spart dem Leser viel Suchzeit und bringt den Vorteil, dass er schon vor dem Lesen etwas über den Inhalt des Textes erfährt; eine Qualitätssicherung gibt es aber auch hier nicht: “In der Tat müssten fast alle Texte redigiert werden, wozu wir natürlich weder die Zeit noch die finanziellen Mittel haben.”8 Alles hat seinen Preis: Ein Buch kostet viel Geld, Internetliteratur ist kostenlos verfügbar – aber mit den erwähnten Nachteilen.

Eine Besonderheit ist der Wettbewerb “Pegasus, den die Wochenzeitung “Die Zeit” in Zusammenarbeit mit großen Firmen jährlich veranstaltet. Gesucht werden Seiten mit literarischem Inhalt, die die Möglichkeiten des Internets ausnutzen. Beim Wettbewerb 1998 gingen 260 virtuelle Projekte an den Start, den Hauptgewinn von 10 000 DM erhielt “Die Aaleskorte der Ölig. Die Bedeutung von “Pegasus ist nicht zu unterschätzen: Zum einen wird den ausgezeichneten Literaturprojekten öffentliche Aufmerksamkeit zuteil, zum anderen bieten die Preise einen Anreiz für literarisch interessierte Internetnutzer, auch selbst das Netz als Literaturmedium zu nutzen.

Manchmal findet ein Autor über eine Veröffentlichung im Internet sogar einen Verlag. Ein Beispiel dafür ist Michael Fischer: Für seinen Kriminalroman “Skorpion! interessierte sich zunächst kein Verlag; erst als das Manuskript im Internet veröffentlicht und innerhalb kurzer Zeit mehrere Tausend Mal abgerufen wurde9, wurde der Pendo Verlag auf ihn aufmerksam und veröffentlichte im Januar 1999 das Buch. Die Folge ist, dass man jetzt im Internet nur noch das erste Kapitel lesen kann - man soll ja schließlich das Buch kaufen.

4. Beziehung zwischen Autor und Publikum

Grundsätzlich lässt sich sagen, dass durch das Internet die Beziehung zwischen dem Autor und dem Publikum enger wird. Leider sind nur ganz wenige bekannte Schriftsteller dort vertreten und haben unabhängig von dem Angebot ihres Verlags eine eigene Homepage, dazu gehören Burkhard Schröder, Roger Graf und Emil Zopfi. Über diese Autoren können die Leser mehr erfahren und ihnen über E-Mail Fragen stellen. Darüber hinaus bieten sie unter Umständen auch Texte an, die exklusiv im Internet veröffentlicht werden, zum Beispiel einen Internet-Krimi bei Roger Graf oder das “Einstein-Bose-Kondensat" bei Burkhard Schröder.

Für Hobbyschreiber, deren Werke in Buchform nicht vorliegen, bietet das Internet die einzige Möglichkeit, von ihren Lesern Rückmeldungen zu erhalten. Das Internet ermöglicht also nicht nur die Veröffentlichung der Texte, sondern eröffnet auch Raum für Lob und Kritik.

5. Beziehung zwischen Publikum und Vermittler

Welche Rolle spielen auf dem normalen Buchmarkt und damit in Ulshöfers Modell die Verlage für die Leser? Normalerweise bieten sie lediglich Informationen über die von ihnen verlegten Bücher an, eine Dienstleistung, die jetzt auch fast alle Verlage im Internet anbieten. Zum Beispiel sind die Verlagsprogramme von Hanser, Rowohlt und dtv im Internet abrufbar.

Zählt man zu den Vermittlern auch Buchhändler, Literaturzeitschriften und Bibliotheken, ergeben sich allerdings noch andere Funktionen für das Internet.

Denn die größte Buchhandlung der Welt existiert nur virtuell im Internet: Das Unternehmen Amazon.com, das 1995 von Jeffery P. Bezzos als Garagenfirma gegründet wurde, erwirtschaftete im ersten Quartal 1998 einen Umsatz von 160 Millionen DM10 . In Deutschland gibt es außer dem deutschen Ableger Amazon.de noch das Bertelsmannangebot BOL und den Anbieter Libri. Filialen solcher Internetbuchhandlungen gibt es freilich nicht, Bestellungen werden grundsätzlich nur über das Internet gemacht. Der Versand erfolgt dann per Post meist etwa drei Tage nach Eingang der Bestellung, da die Bücher erst bei Grossisten bestellt werden müssen. Nur die Bestseller befinden sich auf Lager und werden sofort weitergeschickt.11 Worin liegen die Vorteile solcher Buchhandlungen für die Leser? Sie können bequem von zu Hause aus die Bücher auswählen, im Idealfall liegen auf der Internetseite sogar noch Rezensionen von Lesern, die das jeweilige Buch bereits gekauft haben, sowie weitere Informationen zum Abruf bereit. Innerhalb weniger Tage befindet sich das Buch dann im Briefkasten, selbstverständlich ohne zusätzliche Portokosten. Die Bezahlung erfolgt über Bankeinzug, Scheck oder Kreditkartennummer. Die Suche nach Autoren und Werken bereitet keine Probleme, denn mit Suchmasken und –begriffen ist ein bestimmtes Buch aus dem Sortiment von über 900 00012 Titeln schnell gefunden. Wer mehrmals bei Amazon bestellt, bekommt, soweit er es erlaubt, später E-Mails mit Buchempfehlungen zugeschickt. Allerdings beinhaltet die Mitteilung nicht gewöhnliche Werbung, sondern gezielte Tips, die zu früheren Bestellungen passen.13 Ein weiterer Pluspunkt ist, dass Buchgeschenke von der Buchhandlung ohne zusätzliche Kosten direkt an den Beschenkten versendet werden können, schön verpackt und mit persönlichen Grüßen.

Eigentlich könnten die Verlage selbst ihre Bücher direkt über das Internet verkaufen und so die Gewinnspanne der Buchhändler selbst nutzen, bislang tun sie das aber nicht. Der Grund dafür dürfte darin liegen, dass die Verlage die immer noch mächtigen Buchhändler nicht gegen sich aufbringen wollen oder selbst am Buchhandel beteiligt sind.

Wer noch mehr über Bücher oder die Schreibszene wissen möchte, kann seinen Informationsbedarf mit kostenlosen Literaturmagazinen aus dem Internet decken. Aktuelle Informationen bietet zum Beispiel das Buchjournal online, das auch als Printausgabe erscheint; der Vorteil dieser Online-Ausgabe liegt hauptsächlich in der höheren Aktualität. “Der arme Poet oder “Wandler, die ebenfalls gedruckt erscheinen, veröffentlichen hauptsächlich literarische Texte wechselnder Qualität. Ein reines Online-Magazin ist “Der brennende Busch, auch hier werden nur literarische Texte wie Geschichten, Essays, Gedichte usw. veröffentlicht und keine weitergehenden Informationen geboten.

Die meisten großen Bibliotheken in Deutschland sind im Internet zu finden. Im Großen und Ganzen bieten sie die Möglichkeit, den Bestand nach bestimmten Titeln oder Verfassern und teilweise sogar Stichwörtern zu durchsuchen. Früher musste man sich bei solchen Suchwünschen selbst in die Bibliothek begeben und sich an den Bibliothekar wenden, nun kann man selbst suchen und durch Änderungen an der Suchmaske vielleicht eher feststellen, ob das gesuchte Buch verfügbar ist. Bei einigen Bibliotheken - wie zum Beispiel der Bayerischen Staatsbibliothek - ist es darüber hinaus für registrierte Benutzer möglich, sich bestimmte Bücher oder Zeitschriften vormerken, in den Lesesaal bestellen oder gar nach Hause zuschicken zu lassen, und das alles, ohne vom heimischen Computer auch nur aufzustehen. Noch größere Möglichkeiten eröffnet subito: An diesen Dokumentenlieferdienst können sich unabhängig von ihrem Standort alle, die Literatur suchen, wenden. Etliche Bibliotheken sind hier angeschlossen und können alle gleichzeitig durchsucht werden, anschließend kann man sich per Post, Fax oder E-Mail Kopien bestimmter Aufsätze oder Seiten von den Bibliotheken, die das gesuchte Material verfügbar haben, zuschicken lassen. Für Bayern bietet sich die Suche im Bayerischen Bibliotheksverbund an: Man erfährt, wo welches Buch vorhanden ist und welche Möglichkeiten es gibt, das Gesuchte auch zu Gesicht zu bekommen (z.B. Lieferung mit subito oder Reservierung in der Bibliothek). Wer ein bestimmtes Buch nicht ausleihen, sondern kaufen möchte, kann auch bei der Vereinigung der deutschen Buchhändler fündig werden, das Angebot heißt .

Buchhandlungen, Magazine und Bibliotheken brauchen nicht unbedingt das Internet, um zu funktionieren. In der Beziehung zwischen Vermittler und Publikum bietet das Internet jedoch noch etwas ganz Neues: sogenannte E-Text-Archive. Das sind virtuelle Bibliotheken mit älteren Texten, auf denen keine Urheberrechte mehr liegen; damit stehen diese Texte zur Veröffentlichung frei. Werke von Autoren von Aesop über Busch und Fontane bis Zola können bei diesen Einrichtungen, von denen das Projekt Gutenberg mit über 1,5 Millionen Zugriffen pro Monat14 in Deutschland das bekannteste ist, ohne weitere Kosten ganz gelesen werden. Wer dazu nicht die nötige Geduld hat, kann selbstverständlich alles ausdrucken. Dann gehen aber der Vorteil der besseren Navigation im Text sowie die Möglichkeit, Textpassagen zu suchen oder zu überspringen, verloren.

Wer darüber hinaus noch einen Lieblingsautor hat, der schon vor längerer Zeit gestorben ist, wird vielleicht bei einer der Seiten fündig, für die am ehesten “Liebhaberseiten” als Oberbegriff passt. Auf der “Hölderlin Homepage können Interessierte eine stattliche Anzahl von Werken im Volltext durchsuchen und Informationen zu Leben und Werk Hölderlins sowie Verweise auf (gedruckte) Sekundärliteratur finden. Wer überlegt, ob er sich eine Kafka-Erzählung zulegen möchte, sollte erst in den Kafka-Verbindungen nachprüfen, ob das Gesuchte nicht auch im Internet verfügbar ist. Hier befinden sich ausschließlich Hinweise auf externe Internetquellen, zum Beispiel, wo bestimmte Werke Kafkas zum Abruf bereit liegen.

Die Existenz dieser E-Text-Archive hat für den Literaturbetrieb die Konsequenz, dass die Verlage bei der Veröffentlichung alter Autoren ohne Copyright Einbußen hinnehmen müssen, da die Texte im Internet frei verfügbar sind und nicht gekauft werden müssen.

Über die meist von Schülern genutzten Hausaufgaben- und Referate-Services ist es möglich, Zugriff auf – wenn auch oft mangelhafte – Sekundärliteratur zu erhalten (z.B. Deutsch-Referate, Schulothek). Bessere, fundierte Sekundärtexte von Profis sind praktisch nicht zu finden, wohl deshalb, weil im Internet noch kein Geld damit zu verdienen ist. Wer solche Texte benötigt, ist nach wie vor auf Bücher angewiesen.

6. Beziehung zwischen Publikum und Werk

Unter Umständen “befreit” das Internet nicht nur den Autor vom Verleger sondern auch noch das Werk vom Autor. Was bedeutet das? Bei den bei 1. angesprochenen Wandertexten ändern ausgewählte andere Personen einen Text ab. Was spricht nun dagegen, jedem auf der Welt mit Internetanschluss die Möglichkeit zu geben, an einem Text teilzuhaben? Solche Texte gibt es, zusammengefasst unter dem Oberbegriff “kollaborative Schreibprojekte”.

Hin und wieder wird in Newsgroups oder auf Literaturseiten der Versuch einer Fortsetzungsgeschichte - Titel und erste Folge sind bereits vorgegeben - gestartet, und jeder der will, kann die Geschichte nach seinen Ideen fortsetzen. Der Verfasser dieser Facharbeit hat zum Beispiel die vierte Folge einer Fortsetzungsgeschichte geschrieben (die jedoch nach sechs Folgen endete, da niemand mehr weiterschreiben wollte).

Einen anderen Ansatz haben Projekte wie z.B. “Die Säulen von Llacaan, eine Art Geschichten-Pool mit drei Anfängen: Zu jedem Anfang gibt es mehrere Fortsetzungen, von denen der Leser eine auswählen und so die Handlung nach seinen Wünschen steuern kann. Im späteren Verlauf der Geschichten kann es vorkommen, dass eine Fortsetzung zu unterschiedlichen Anfängen passt oder dass sie zwei Geschichten zusammenführt; ein richtiges Fortsetzungslabyrinth entsteht. Gibt es einmal keine Fortsetzung, die dem Leser gefällt, kann er selbst eine erfinden und den Betreuer des Projekts bitten, sie an der richtigen Stelle einzufügen.

Außerdem existieren noch Projekte mit Zielsetzungen wie “Mitschreiben am längsten Gedicht der Welt, das eine schier endlose Abfolge von Versen bietet, die allerdings äußert willkürlich zusammengewürfelt wirken und einen abstrusen Inhalt besitzen, was bei knapp hundert Mitschreibern nicht verwunderlich ist.

Das Problem, das alle diese kollaborativen Projekte gemeinsam haben, ist, dass die literarische Qualität des Endprodukts sich nach dem kleinsten gemeinsamen Nenner richtet, und der ist meist gering: Es gibt eben nicht viele begnadete Schriftsteller. Da nun aber die Zeit gekommen ist, in der jeder, der sich für einen hält, seine Ergüsse einem potentiell riesigen Publikum unterbreiten kann, leidet auch die Qualität darunter. Allein zum literarischen Genuss liest man solche Geschichten oder Gedichte nicht. Der Grund für die Lektüre dürfte bei den “Die Säulen von Llacaan der spielerische Charakter sein, der auch dazu anregt, an einer Stelle selbst eine Fortsetzung einzuflechten. Bei den anderen Projekten liegt der Grund wohl meist darin, selbst mitgeschrieben zu haben und sagen zu können: “Toll, da ist was von mir, das Millionen Menschen lesen können”. Etwas hochgestochen formuliert könnte man dazu sagen, der “Autor-Leser-Begriff” verwische sich, da jeder Leser auch selbst Autor werden könne und solche Schreibprojekte am Ende nicht mehr einem Urheber zugeordnet werden könnten. Diese Tatsache stellt eine wesentliche Neuerung für das Kommunikationsmodell dar, bei dem Autor und Leser streng voneinander getrennt sind.

7. Rechtliche Gegebenheiten

Das Internet darf sich nicht außerhalb der Rechtsordnung bewegen. Bei der Verbreitung literarischer Werke im Internet ist insbesondere das Urheberrecht von Bedeutung: Es schützt die Interessen des Schöpfers von Literatur, Kunst oder Wissenschaft. Der Schöpfer hat nach dem deutschen Urheberrechtsgesetz das Veröffentlichungsrecht und die Verwertungsrechte wie das Verbreitungs- und Vervielfältigungsrecht, er kann die Nutzung dieser Rechte aber anderen, zum Beispiel einer Verwertungsgesellschaft, übertragen. Das Urheberrecht ist vererblich, es erlischt 70 Jahre nach dem Tod des Urhebers. Zu beachten ist aber, dass als Werke nur persönliche geistige Schöpfungen gelten,15 Werke, die ein geistiges Mindestmaß erreichen. Wenn diese Voraussetzung erfüllt ist, wird neben der “Literatur im Netz” auch die “Netzliteratur” vom Urheberrecht geschützt.

Im Internet werden literarische Werke weltweit verfügbar gemacht und abgerufen. Die Gefahr einer “Piraterie” über die Landesgrenzen hinweg ist daher groß. Ein einheitliches internationales Urheberrecht ist noch nicht zustande gekommen. Es bestehen aber internationale Abkommen, denen viele Staaten, darunter die USA, Russland und die Bundesrepublik Deutschland beigetreten sind. Darin wird sichergestellt, dass jeder Vertragsstaat den Urheberschutz, der für seine eigenen Staatsangehörigen vorgesehen ist, auch den Werken von Autoren aus jedem anderen Vertragsstaat gewährt.

Als Massenmedium kann das Internet von jedem genutzt, aber auch missbraucht werden. Man könnte daher an eine Zensur denken. In Deutschland besteht nach Artikel 5 unseres Grundgesetzes Meinungs- und Informationsfreiheit. Es heißt dort auch wörtlich: “Eine Zensur findet nicht statt.” Verboten ist damit aber nur die “Vorzensur”, bei der jede Publikation der vorherigen Prüfung und ausdrücklichen Freigabe unterworfen wird. Zulässig ist nach demselben Artikel die “Nachzensur”, also das Vorgehen gegen Medienprodukte, wenn diese die Vorschriften der allgemeinen Gesetze, insbesondere die Bestimmungen zum Schutz der Jugend oder das Recht der persönlichen Ehre verletzen.16 Daher ist es dem Staat erlaubt, z.B. gegen pornographische, neonazistische oder terroristische Schriften vorzugehen. Im Internet ist dies aus folgenden Gründen schwer möglich: Zum einen müssen solche Schriftstücke im Internet erst gesucht und aufgespürt werden, zum anderen ist die Blockade eines Rechners, der verbotenes Material enthält, technisch schwierig und wird unmöglich, wenn Schriften der erwähnten Art in ausländische Server eingespeist werden.17

8. Gesellschaftliche Rahmenbedingungen

Das Internet - Das Ende der Buchkultur?

Eine neue Welt: Zeitschriften und Zeitungen erscheinen am frühen Morgen ausschließlich am Computerbildschirm, und der neue Bestseller wird nicht mehr auf Papier gedruckt, sondern kann gegen eine Gebühr von jedem Internetnutzer direkt vom Verlag abgerufen werden. Wie üblich kann dann der Konsument in die Rolle der Hauptfigur schlüpfen und die Handlung nach eigenen Wünschen, womöglich über bloße akustische Befehle, fortführen; wenn er das nicht tun will, wird automatisch eine Hauptvariante verfolgt. Je nach Situation wird das Geschehen von passender Musik untermalt. Auf Wunsch kann sich ein ermüdeter Leser den gesamten Text von einer Frauen- oder Männerstimme vorlesen lassen, und durch einen Mausklick können bestimmte Szenen übersprungen oder gesucht werden.

Es ist unwahrscheinlich, dass diese Vorstellung jemals Wirklichkeit wird. Man braucht sich nur die Realität ansehen, um sofort ernüchtert zu sein: Sackgassen im Linklabyrinth, lange Wartezeiten und hohe Telefongebühren bestimmen zur Zeit das Bild.

Auf der Suche nach interessantem Lesestoff fliegt die Zeit geradezu vorbei: Erst muss die Suchmaske für die Suchmaschine so abgestimmt werden, dass die passenden Ergebnisse erscheinen, danach müssen die Ergebnisse gesichtet und ein Angebot ausgewählt werden, das sich nach eingehender Prüfung doch als das falsche entpuppt - dann muss man wieder von vorne beginnen. Diese Arbeitsschritte, die bei stockender Übertragung Stunden dauern können, vor dem Computer sitzend zu vollziehen, trübt die Lust auf Kulturgenuss ganz erheblich. Vor allem in den Abendstunden wird das “Netz der Netze” oft zu einer langen Warteschlange.

Viel zu viel Müll hat außerdem den Weg ins Netz gefunden; plötzlich meinen Tausende, sie seien zum Bestseller-Autor berufen - die Anzahl der Leser wird jedoch nicht im selben Maße größer. Bei diesem immer weiter wachsenden Angebot ist es schier unmöglich, den Überblick zu behalten. Da helfen auch kommentierte Linklisten nicht mehr viel, wenn sie selbst so lang werden wie ein literarisches Werk oder in die Irre führen, wenn sie nicht ständig aktualisiert werden.

Auch wenn die Preise rutschen, gibt es das Internet nicht geschenkt: Zunächst braucht man als Zugangsbedingung einen flotten Computer mit Modem, oder für schnellere Übertragung möglichst einen nicht gerade billigen ISDN-Anschluss. Telefonanschluss und Providergebühren18 schlagen schon ohne Internetnutzung mit festen Monats- oder Jahresgebühren zu Buche. Dann müssen für das Surfen noch mindestens die Telefongebühren für den Ortstarif bezahlt werden, wenn nicht noch ein besonderer Internet-Aufschlag dazukommt. Dabei ist noch kein Pfennig für die Nutzung von z.B. Literaturangeboten bezahlt, denn: Noch ist alles kostenlos, doch in nicht mehr ferner Zukunft wird alles, was gut ist, seinen Preis haben; in etwa lässt sich die Situation im Internet mit der des Fernsehens (Pay-TV) vergleichen. Und dann kann man von einem Preisvorteil, den das Internet gegenüber den gedruckten Büchern hat, wirklich nicht mehr sprechen.

Und noch einen Grund gibt es, warum Literatur im Netz niemals zur Gefahr für gedruckte Bücher werden kann: Lesen am Bildschirm ist eine sehr anstrengende Tätigkeit, die nach wenigen Stunden zu Ermüdung und Kopfweh führen kann. Ein Wechsel der Körperhaltung beim Lesen ist außerdem kaum möglich, was Verspannungen zur Folge hat. Deshalb muss Literatur im Internet einen geringen Umfang haben, um online gelesen zu werden. Längere Texte müssen in der Regel ausgedruckt werden - dann fallen jedoch zusätzlich Druckkosten an, und die neuen Möglichkeiten, die das Internet bietet, bleiben unberücksichtigt; außerdem bildet sich in kurzer Zeit ein Papierwust, so dass man gerne wieder ein schön gebundenes Buch zur Hand nimmt.

Die Frage “Bedeutet das Internet das Ende der Buchkultur?” kann aus den genannten Gründen also eindeutig mit “Nein” beantwortet werden. Ein dickes Buch wird zu keiner Zeit jemand am Bildschirm lesen wollen.

Ausblick

Es lässt sich feststellen, dass das Internet in vielerlei Hinsicht Einfluss auf die literarische Kommunikation nimmt. Betrachtet man die neuen Möglichkeiten, Verlage, Autoren, Literaturmagazine und Bibliotheken zu kontaktieren, sich Texte alter Autoren auf den eigenen Computer herunterzuladen oder sich in Newsgroups über Literatur auszutauschen, muss das Internet durchaus positiv gesehen werden.

Was hingegen die “Netzliteratur” anbelangt, halten sich die neuen Errungenschaften in Grenzen. Vielleicht ist es noch zu früh, Kunstwerke, die auch über die Gemeinde der eingefleischten Internet-Freaks hinaus für Aufsehen sorgen, im Internet zu erwarten. Vielleicht ist es sogar falsch, überhaupt von “Netzliteratur” zu sprechen: Romanverfilmungen im Fernsehen werden ja auch nicht als “TV-Literatur” bezeichnet. Vielleicht entsteht in den nächsten Jahren oder Jahrzehnten im Internet aber wirklich eine neue Kunstform wie das Hörspiel im Radio oder der Film im Kino - doch die Gefahr, dass literarische Versuche im Internet als weitgehend sinnfreie “interaktive” Spielchen enden, ist groß. Literatur nach meinem Verständnis ist und bleibt auf Papier gedruckt, als Buch gebunden und von vorne nach hinten zu lesen, daran wird das Internet nichts ändern.


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Fußnoten

1. Robert Ulshöfer: Methodik des Deutschunterrichts Mittelstufe II,
Ernst Klett Verlag, Stuttgart 1974, Seite 34f. (Quelle Nr.1)

2. Dieter E. Zimmer: Text in Tüttelchen. Web-Literatur: Realität? Gerücht? Verheißung? Sackgasse? S.1 (Quelle Nr.3)

3. Einteilung nach: Herbert Rotermund: Laudatio zum Internet-Literaturwettbewerb “Pegasus ’97”, gehalten im Literaturhaus Hamburg am 29.10.1997, S.3 (Quelle Nr.2)

4. z.B. Steve Jackson: “Der Sumpf der Skorpione”, Thienemann, Wien, Stuttgart 1986.

5. vgl. Stephan Draw: Der Rechner als Dichter - Interview mit Selmer Bringsjord; Konr@d 9/98, S.122f. (Quelle Nr.10)

6. Herbert Rotermund, Laudatio zum Internet-Literaturwettbewerb “Pegasus ’97”, gehalten im Literaturhaus Hamburg am 29.10.1997; S.1 (Quelle Nr.2)

7. In: Agentur Bilwet: Der Datendandy; Bollmann 1994; Kapitel 20: “Virtuelles Schreiben” (Quelle Nr. 16, S.2)

8. Wolfgang Tischer, Literaturcafé, zitiert in Sabrina Ortmann: Neu? Netzautoren. Erscheinungsformen der Literatur im Internet, S.7 (Quelle Nr. 5)

9. vgl. Werner Fuld: Zahnstocher-Hochsprung; FOCUS vom 7.9.1998, S.137f. (Quelle Nr.18)

10. nach: Stefan Becht: Verfangen im Netz; Rheinischer Merkur vom 8.5. 1998 (Quelle Nr.20)

11. nach: Dominik Wichmann: Leser-Technik, SZ-Magazin vom 22.5.1998, S.20 (Quelle Nr.21)

12. eigene Angaben auf der Homepage von Amazon.de

13. nach: Stefan Niggemeier: Alles auf Lager und nichts zu sehen; SZ vom 26.11.1998 (Quelle Nr.19)

14. Nicole Kalenda: Bibliothek der anderen Art: Effi Briest kommt ins Haus, Wasserburger Zeitung vom 23.1.1999 (Quelle Nr.37)

15. nach: Urheberrechtsgesetz vom 9.9.1965, §2

16. nach: Stefan Eiselt: Zensur im Internet, S.2 (Quelle Nr.30)

17. vgl.: Jürgen Simons: Bits ohne Grenzen? - Zensur im Internet, S.6 (Quelle Nr.29)

18. Provider: Firmen, die den Internetzugang ermöglichen, z.B. AOL, T-Online, Bürgernetze;

 

Kommentare oder Kritik an der Arbeit können direkt an den Autor Sebastian Dötterl gerichtet werden. Weitere Informationen über den Autor findet man auf seiner Homepage.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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