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Bild: Bodo Streich

Auf dieser Seite stellen wir hauptsächlich Bücher vor, die sich mit der Literatur im Internet befassen und solche, die im Internet entstanden sind. 

Hansgeorg Schmidt-Bergmann, Torsten Liesegang (Hgg.):
Liter(at)tur. Computer - Literatur - Internet
Literatur. digital. Formen und Wege einer neuen Literatur.
Text + Kritk, Zeitschrift für Literatur: Digitale Literatur Dorothée Leidig, Jürgen Bacia
(Hrsg.)

Handbuch deutschsprachiger Literaturzeitschriften.

Christine Böhler:
Literatur im Netz

Sandra Uschtrin und Michael J. Küspert (Hrsg.):
Handbuch für Autorinnen und Autoren
Sabrina Ortmann: 
netz literatur projekt
Sven Lager, Elke Naters: the buch
tage-bau.de: Mein Pixel-Ich J.U. Hasecke: 
Die Reise nach Jerusalem
Martin Bauer: Netculture Dieter E. Zimmer: 
Die Bibliothek der Zukunft
Nina Hautzinger: 
Vom Buch zum Internet?
Klepper, Mayer, Schneck: Hyperkultur

Liter(at)tur. Computer - Literatur - Internet
von Hansgeorg Schmidt-Bergmann, Torsten Liesegang (Hgg.)
Aisthesis Verlag 2001
182 Seiten

"Die in diesem Buch vorliegenden Beiträge widmen sich der ästhetischen Dimension einer digitalen Literatur, die eine Reihe von Fragen aufwirft: nach der Difinition von digitaler Literatur, ihrer ästhetischen Innovation und Qualität, das Verhältnis von Aufschreibesystem Computer / Internet und narrativer Struktur, von literarischer Produktion und Rezeption."

Mit Beiträgen von:

Reinhard Döhl: Vom Computertext zur Netzkunst. Vom Bleisatz zum Hypertext.

Florian Cramer: Warum es zuwenig interessante Computernetzdichtung gibt. Neun Thesen.

Heiko Idensen: Hypertext, Hyperfiction, Hyperwissenschaft? Gemeinschaftliches Schreiben im Netz.

Robrto Simanowski:Interactive Fiction und Software Narration. Begriff und Bewertung digitaler Literatur.

Erich Maas: Verlage, Literatur, erweiterte und neue Publikationsformen und Vertrib im WWW.

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Literatur. digital. Formen und Wege einer neuen Literatur.
Von Roberto Simanowski (Herausgeber)
Broschiert, 193 Seiten 

"Worauf um alles in der Welt zielt ein Wettbewerb für digitale Literatur? Geschichten und Gedichte, die am Computer geschrieben wurden? Hypertexte? Multimedia? Mitschreibeprojekte? Warum heißt es nicht Netzliteratur? Und inwiefern handelt es sich überhaupt noch um Literatur, wenn das Wort doch immer mehr dem Bild entweicht? Warum nicht einfach Netzkunst? Oder Interfictions? 
Die Beiträge des im Frühjahr 2001 von T-Online und dtv ausgeschriebenen Wettbewerbs Literatur.digital, die auf der beigelegten CD-ROM versammelt sind, zeigen Möglichkeiten auf, was die Zukunft digitaler Literatur bringen könnte. Dazu hat Roberto Simanowski Interviews, Aufsätze, Einführungen, ergänzende, illustrierende und weiterführende Texte zum Thema zusammengetragen." (Klappentext)

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 Text + Kritik, Zeitschrift für Literatur, hrsg. von Heinz Ludwig Arnold: 

Digitale Literatur
Mit Beiträgen von Roberto Simanowski, Robert Coover, Christiane Heibach u.a.

Welche ästhetischen Potenziale ergeben sich für Literatur, die unmittelbar in und aus dem digitalen Medium entsteht? Wie verändert sich der Text in dieser neuen Art von Literatur, deren Existenzgrundlage die digitale Form ist? Was ist das Netzige an Netzliteratur? Inwiefern ist multimediale Literatur überhaupt noch Literatur? Den Fragestellungen und Herausforderungen, die das neue Medium mit sich bringt, geht das vorliegende Heft nach. (Klappentext)

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Dorothée Leidig, Jürgen Bacia
(Hrsg.)

Handbuch deutschsprachiger Literaturzeitschriften.

179 Seiten, AutorenVerlag Matern 2002
ISBN: 3929899809

Handbuch deutschsprachiger Literaturzeitschriften

Das neue Handbuch deutschsprachiger Literaturzeitschriften bietet über 450 recherchierte Zeitschriftentitel aus dem deutschsprachigen Raum. Darunter befinden sich Titel, die auf hohem Niveau aber mit kleiner Auflage erarbeitet werden, die unlängst etablierten Zeitschriften und solche, die alles andere als etabliert, die in vielerlei Hinsicht alternativ sind. Das Buch ist für Autoren, Journalisten und Verlage ein Handwerkszeug, aber auch für Leser interessant, die die neuere Literatur über die Lektüre von Zeitschriften mitentdecken möchten. (Umschlagtext)

Da das Handbuch in der neuen Auflage zahlreiche wichtige elektronische Zeitschriften, wie dichtung-digital, Digitab, das Electronic Journal Literatur Primär, Die Gazette oder das Literatur-Café, aufgenommen hat, können wir es auch allen im WWW aktiven Autoren und Autorinnen wärmstens empfehlen. Wer selbst ein anspruchsvolles Online-Literaturmagazin betreibt, sollte sich unbedingt bei den Herausgebern melden, um im nächsten Handbuch vertreten zu sein.

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Christine Böhler

Literatur im Netz

Projekte, Hintergründe, Strukturen und Verlage im Internet

Sondereinband
ISBN: 3854861036
Titron Verlag, Wien 2001

Was hat Literatur mit Technologie, Kunst mit New Economy zu tun? Welche Chancen und Gefahren bringt der digitale Literaturbetrieb für Leser, Autoren und Verleger? Wie verhält sich der Printbereich zu den Neuen Medien? Wer sind die neuen Player und wie präsentieren sich erzählerische Formen und Strukturen überhaupt im Netz? Der digitale Literaturbetrieb bringt entscheidende Veränderungen gegenüber traditioneller Textherstellung und -verbreitung mit sich. Von multiplen und anonymen Autorschaften über neue Absatzstrategien von Verlagen, Buchhändlern und Autoren bis hin zu einer Literaturproduktion abseits globaler Bestseller-Charts reicht das Spektrum aktueller Fragen und Entwicklungen, auf die Christine Böhler eingeht. 

Christine Böhler ist freie Wissenschaftlerin und Publizistin. Consulting und Konzeption für Neue (und alte) Medien. Sie beschäftigt sich seit Anfang der neunziger Jahre mit Literatur und Kunst im digitalen Raum. Vorträge, Lehraufträge, Konzeption und Organisation mehrerer internationaler Festivals zum Thema. Nach Arbeitsaufenthalten in New York und Madrid hat sie von 1991 bis 1998 den Veranstaltungsbereich im Literaturhaus in Wien aufgebaut und geleitet. Literatur im Netz entstand im Zusammenhang mit einem Forschungsauftrag über digitale literarische Formen der neunziger Jahre. Christine Böhler lebt und arbeitet in Wien. (Klappentext)

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Sandra Uschtrin und Michael J. Küspert (Hrsg.)

Handbuch für Autorinnen und Autoren

Uschtrin Verlag 2001
ISBN: 3932522109

 

Schreiben

Abgesehen davon, dass das über 600 Seiten dicke Handbuch schon seit Jahren ein Muss für alle schreibenden Menschen ist, ist das Kapitel "Internet und Neue Medien" der Neuauflage auch für Autoren interessant, die sich der Herausforderung Neue Medien stellen wollen. 

"Ob als Online-Redakteurin oder Netzlyriker, als Werbetexter oder Journalistin - die Schreibenden tummeln sich im Netz", stellt Stephanie Hanel in ihrem Beitrag über das Schreiben für das Internet "Drahtseilakt oder Goldgrube?" fest. Gesucht würden Leute mit journalistischem Hintergrund und solche mit "werblicher Schreibe". Unabdingbar ist Flexibilität, denn kein Auftrag gleiche dem anderen. Stephanie Hanel zeigt uns den Weg vom ersten Text bis zum komplexen Dienstleistungsangebot. Fazit: "Das Netzwerk ist immer und überall!" 

Während Stephanie Hanel von der Arbeit für das Medium Internet berichtet, stellen wir, die Herausgeber des Berliner Zimmers, in einem eigenen Beitrag die Literatur im Netz zwischen Idealismus und Kommerzialisierung vor. Unser Beitrag berichtet von Autoren, die online gemeinsam schreiben, von Idealisten und der Literatur am "neuen Markt". Unser Beitrag bietet einen Ausblick auf die weitere Entwicklung der Literatur im Internet und einen Einblick in die Möglichkeiten, den Traum vom eigenen Buch im Internet zu verwirklichen. Von diesem Traum handelt auch das Interview mit der Autorin Ulrike Linnenbrink, Initiatorin einer Mailingliste zum Thema Print on Demand. Eine echte Alternative übrigens zu den berühmt-berüchtigten Zuschuss-Verlagen! Um Zuschuss-Verlage geht es auch im neuen Handbuch, außerdem erklärt Wolfgang Tischer, Herausgeber des Literatur-Cafés im Internet, Wissenswertes über Geräte, Formate und Dienstleister von eBooks.

Natürlich ist die digitale Literatur und deren gewinnbringende Verwertung nur eines von vielen Themen des Handbuches. Die Suche nach dem richtigen Verlag für das eigene Manuskript, dessen professionelle Gestaltung, Hinweise zur Gründung eines eigenen Verlags, das Schreiben für Zeitschriften, für Heftromane, für das Theater, Drehbuchschreiben für Kino und TV, Normverträge, wichtige rechtliche Informationen und natürlich alle wichtigen Adressen haben Sandra Uschtrin und Michael Joe Küspert im neuen Handbuch für Autorinnen und Autoren zusammen getragen.

Unser Tipp: Kaufen, lesen und anwenden!

(Sabrina Ortmann)

 

Sabrina Ortmann: 
„netz literatur projekt“

berlinerzimmer.de Verlag (offline 2), Berlin 2001, 

136 Seiten, 6 Abbildungen,
ISBN: 3-8311-2361-6

Ein Fachbuch über Geschichte und aktuelle Entwicklung der digitalen Literatur

Leseprobe

netz literatur projekt

Im World Wide Web, in Mailinglisten, Foren, Newsgroups und Chats ist seit Mitte der neunziger Jahre - unabhängig vom renommierten Literaturbetrieb - eine vielfältige und lebendige Literaturszene mit Profiautoren und Amateuren, Wettbewerben und theoretischen Diskursen entstanden. Die mit der Nutzung des Internets einhergehende Digitalisierung von Text wird als die dritte große Revolution des Literaturwesens bezeichnet: Dem Computer wird für die Produktionsbedingungen von Literatur eine ebenso große Bedeutung beigemessen wie der Erfindung des Buchdrucks.

Dieses Buch erzählt die Geschichte der digitalen Literatur von ihren Anfängen bis heute: Bereits seit den sechziger Jahren experimentieren Schriftsteller mit elektronischen Medien. Die ersten auf Disketten publizierten Hyperfictions in den USA führten in den achtziger Jahren zu einer Debatte über die Freiheit des Lesers. Mit der wachsenden Popularität des World Wide Web in den Neunzigern fanden die Hobby-Autoren unabhängig von den Verlagen ihren Weg in die Öffentlichkeit. Wettbewerbe und Veranstaltungen wie die "Softmoderne" und der "Pegasus" förderten die Entstehung von und die Diskussion über die sogenannte Netzliteratur. Eine ausführliche Darstellung der Erscheinungsformen und Tendenzen der Internet-Literatur im Jahr 2000 sowie die Untersuchung aktueller kollaborativer Netzliteraturprojekte zeigt die sich für die Literatur durch Digitalisierung und Vernetzung ergebenden neuen Aspekte und Merkmale. Am Ende steht ein spekulativer Ausblick auf die nahe Zukunft digitaler Literatur und auf die Veränderungen, die sie für den konventionellen Literaturbetrieb mit sich bringt. Besondere Aufmerksamkeit wird dabei der - bis heute unbeantworteten - Frage nach den charakteristischen Merkmalen der "Netzliteratur" gewidmet.

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the buch-Lesung 25.07.01 
Pavillon im Volkspark am Weinbergsweg, Berlin 
(Foto: Enno E. Peter)

The Buch. Leben am Pool.
von Sven Lager, Elke Naters
 

EUR 13,04
Taschenbuch - 336 Seiten, Kiepenheurer & Witsch 2001
ISBN: 3462029932

The Buch

Replikantenerinnerungen

Die Anthologie "the buch" bildet den Schlusspunkt des Projektes www.ampool.de, das von Elke Naters und Sven Lager initiiert wurde. Seit Sommer 1999 schrieben eingeladene junge Autoren unter den Augen der Presse und der Leser. Die Autoren, die keinen Zugang zu diesem Kreis hatten, konnten im sogenannten Loop Pool spielen. Zwei Jahre später ist jetzt Schluss, dafür gibt es keinen Grund. Der ist nach Aussage der Herausgeber aber auch nicht notwendig. Der Pool war sicherlich eines der beachtetesten deutschsprachigen Literaturprojekte im Internet. Hier schrieben Autoren über einen längeren Zeitraum, die den Lesern auch durch ihre Bücher bekannt waren. 
Parallel zum Pool wurde ein - dem Leser verborgenes - Redaktionssystem erstellt, das zur Produktion von "the buch" diente. Die Autoren konnten ihre Texte einstellen und bearbeiten und Einblick nehmen in die Texte ihrer Kollegen. Der Erscheinungstermin verschob sich mehrmals, doch jetzt liegt das Buch mit dem anspruchsfreien Titel "the buch" vor.
Als ich das erste mal von der Planung dieser Publikation erfuhr, rechnete ich mit einer Dokumentation des Projektes und freute mich auf ein "the best of"-Buch, dem ist nicht so, die Autoren schrieben die Beiträge ausschließlich für das Buch. Eine Einleitung gibt es nicht, ebenso wenig wie eine Historie des Projektes. Vorangestellt ist ein Hamlet-Zitat aus dem Aufzug, in dem Hamlet Theater spielen lässt und hier eher wie ein Epilog wirkt. Das mag das öffentliche Schreiben im Pool reflektieren; aber vergessen wir nicht, dass Hamlet eine Tragödie ist.
Die Anthologie versammelt kurze Texte von einer Länge bis zu 4 Seiten und ein paar Grafiken und Fotos von 22 Teilnehmern des Projektes. Eine thematische Vorgabe scheint es nicht gegeben zu haben, eine Gliederung ist nicht zu erkennen, wohl aber eine Zuordnung der Texte zueinander. Texten, in denen irgendwie Sex thematisiert wird (davon gibt es eine Menge), folgen Texte von T-Shirts, darauf folgen andere Themen wie das Reisen in Zügen, das Fremdgehen oder die globale Popkultur in beliebiger Reihenfolge. Ich hatte erwartet, dass sich die Autoren aufeinander beziehen würden, aber nein, jeder schreibt sein eigens Parallel-Universum weiter. Es gibt nur einen Text, der von zwei Autoren gemeinsam geschrieben wurde.
Die Texte sind hauptsächlich autobiografisch oder als solche konstruiert. Es geht in den meisten um Momente der Erinnerung oder die Erfassung des Augenblicks, es spricht vorwiegend ein "Ich". Prosa, ein paar Dialoge, Tagebuchaufzeichnungen, natürlich keine Lyrik. Es wird kaum erzählt, sondern nur dargestellt. Die Beiträge sind formal recht konservativ, es gibt keine Ansätze, Elemente der Internetliteratur zu integrieren. Persönlich gefallen haben mir die Texte von Ernst, dem Autor ohne Nachnamen aus Berlin-Buch, dessen Texte sehr persönlich und bescheiden ohne Was-war-das-cool-in-Bangkok-als-wir-besoffen-waren-Attitüde daherkommen. Ebenfalls unterhaltsam der Emailwechsel von Elke Naters und Cathy Skene über Schwangerschaft und kommende Mutterfreuden.

Doch in den meisten Texten dieser, meiner Generation geht es um NICHTS. Keiner der Autoren bezieht Stellung zu irgendetwas. Das Buch präsentiert Ausschnitte aus dem kollektiven Leben, das wir gemeinsam zu führen scheinen. Austauschbare Alltagsschnipsel und Replikantenerinnerungen an die 80er Jahre. Narration ohne Erzählung, der Spannungsbogen als Flatline. Aus Kapitulation vor der Komplexität des Lebens - der gleichzeitigen Existenz von Ursache und Wirkung von Nachricht und Gegennachricht, Wahrheit und Gegenwahrheit - scheinen Erklärungsmodelle der Welt soweit in die Ferne zu rücken, dass sie zum Dekor unserer Kindheitserinnerung verkommen. Und so bleibt nur das Thema "mein clan und ich": wie wir shoppen, telefonieren, verreisen und uns lieben. In diesem Buch habe ich mich in jedem Text wiedergefunden. Jeder Text hätte von mir sein können. Jeder Text hätte von dir sein können. Ende der 60er Jahre hätte man das "Wohngemeinschafts-Literatur" genannt. Und damit werden sich viele wohlfühlen.

(Enno E. Peter)

Sabrina Ortmann / 
Enno E. Peter (Hrsg.):

tage-bau.de - Ein literarisches
Online-Tagebuch: 
Mein Pixel-Ich


berlinerzimmer.de Verlag 2001
196 Seiten, Preis: EUR 14,72
ISBN 3-8311-1348-3

Mein Pixel-Ich


"tage-bau, Schreiben am Tag" (www.tage-bau.de) ist ein literarisches Online-Tagebuch, das im Rahmen des virtuellen Salons Berliner Zimmer herausgegeben wird. Unter den 50 Autoren und Autorinnen aus sechs Ländern (Deutschland, Österreich, Schweiz, England, Frankreich und Laos) sind sowohl Amateure als auch professionelle Schriftsteller vertreten. 

Im Herbst 2000 haben 25 Teilnehmer des Projektes für den them@-Literatur-Wettbewerb des deutsch-französischen Kultursenders arte über das Thema "Mein Pixel-Ich" geschrieben, wobei für jede Woche ein neues Unterthema vereinbart wurde: von der Geburt der virtuellen Existenz über Flirten im Cyberspace, Online-Shopping, das Leben in virtuellen Communities u.a. Der tage-bau ist also ein literarisches Tagebuch, dasss nicht nur online erscheint,
sondern auch vom Online-Sein, vom Vernetztsein erzählt. Die Beiträge reflektieren literarisch das Leben verschiedener Menschen im Netz. Eine internationale Jury vergab 4 Preise. Der tage-bau erhielt den Innovationspreis. 

"Seine Innovationskraft erhält dieses literarische Gemeinschaftswerk vor allem aus der Spannung, die durch Rede und Gegenrede sowie die dazugehörigen Kommentare aufgebaut wird, die so durch andere Kommunikationsformen, wie z. B. Briefwechsel nicht erreichbar wäre." (Aus der Laudatio)

Mit dem Preisgeld wurde neben einer Lesung in Berlin im November 2000 die Veröffentlichung aller Wettbewerbsbeiträge finanziert. Das Buch stellt also einen Medienwechsel dar, der bisher noch die Ausnahme ist: vom Internet zum Buch.

Weitere Buchtipps finden Sie im Archiv

  

VERLAG

Geschichte und aktuelle Entwicklung der digitalen Literatur

Mein Pixel-Ich

Ein literarisches Online-Tagebuch: Mein Pixel-Ich
Ausgezeichnet vom Kultursender ARTE

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Philotast

Surftipp des Monats

 


 

 
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