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Bodo Streich
Auf dieser
Seite stellen wir hauptsächlich Bücher vor, die sich mit der Literatur im
Internet befassen und solche, die im Internet entstanden sind.
"Die in
diesem Buch vorliegenden Beiträge widmen sich der ästhetischen Dimension einer
digitalen Literatur, die eine Reihe von Fragen aufwirft: nach der Difinition von
digitaler Literatur, ihrer ästhetischen Innovation und Qualität, das Verhältnis
von Aufschreibesystem Computer / Internet und narrativer Struktur, von
literarischer Produktion und Rezeption."
Mit
Beiträgen von:
Reinhard
Döhl: Vom Computertext zur Netzkunst. Vom Bleisatz zum Hypertext.
Florian
Cramer: Warum es zuwenig interessante Computernetzdichtung gibt. Neun Thesen.
Heiko
Idensen: Hypertext, Hyperfiction, Hyperwissenschaft? Gemeinschaftliches
Schreiben im Netz.
Robrto
Simanowski:Interactive Fiction und Software Narration. Begriff und Bewertung
digitaler Literatur.
Erich Maas:
Verlage, Literatur, erweiterte und neue Publikationsformen und Vertrib im WWW.
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Literatur. digital. Formen und Wege einer neuen Literatur.
Von Roberto
Simanowski (Herausgeber)
Broschiert, 193 Seiten
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"Worauf um alles in der Welt zielt ein Wettbewerb für digitale Literatur?
Geschichten und Gedichte, die am Computer geschrieben wurden? Hypertexte?
Multimedia? Mitschreibeprojekte? Warum heißt es nicht Netzliteratur? Und
inwiefern handelt es sich überhaupt noch um Literatur, wenn das Wort doch
immer mehr dem Bild entweicht? Warum nicht einfach Netzkunst? Oder
Interfictions?
Die Beiträge des im Frühjahr 2001 von T-Online und dtv ausgeschriebenen
Wettbewerbs Literatur.digital, die auf der beigelegten CD-ROM versammelt
sind, zeigen Möglichkeiten auf, was die Zukunft digitaler Literatur bringen
könnte. Dazu hat Roberto Simanowski Interviews, Aufsätze, Einführungen,
ergänzende, illustrierende und weiterführende Texte zum Thema
zusammengetragen." (Klappentext)
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+ Kritik, Zeitschrift für Literatur, hrsg. von Heinz Ludwig Arnold:
Digitale Literatur
Mit Beiträgen von Roberto Simanowski, Robert Coover, Christiane Heibach
u.a.
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Welche ästhetischen
Potenziale ergeben sich für Literatur, die unmittelbar in und aus dem
digitalen Medium entsteht? Wie verändert sich der Text in dieser neuen
Art von Literatur, deren Existenzgrundlage die digitale Form ist? Was
ist das Netzige an Netzliteratur? Inwiefern ist multimediale Literatur
überhaupt noch Literatur? Den Fragestellungen und Herausforderungen, die
das neue Medium mit sich bringt, geht das vorliegende Heft
nach. (Klappentext)
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Das neue
Handbuch deutschsprachiger Literaturzeitschriften bietet über 450
recherchierte Zeitschriftentitel aus dem deutschsprachigen Raum. Darunter
befinden sich Titel, die auf hohem Niveau aber mit kleiner Auflage
erarbeitet werden, die unlängst etablierten Zeitschriften und solche, die
alles andere als etabliert, die in vielerlei Hinsicht alternativ sind. Das
Buch ist für Autoren, Journalisten und Verlage ein Handwerkszeug, aber auch
für Leser interessant, die die neuere Literatur über die Lektüre von
Zeitschriften mitentdecken möchten. (Umschlagtext)
Da das
Handbuch in der neuen Auflage zahlreiche wichtige elektronische Zeitschriften,
wie dichtung-digital, Digitab, das Electronic Journal Literatur Primär, Die
Gazette oder das Literatur-Café, aufgenommen hat, können wir es auch allen im
WWW aktiven Autoren und Autorinnen wärmstens empfehlen. Wer selbst ein
anspruchsvolles Online-Literaturmagazin betreibt, sollte sich unbedingt bei den
Herausgebern melden, um im nächsten Handbuch vertreten zu sein.
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Christine Böhler
Literatur im Netz
Projekte,
Hintergründe, Strukturen und Verlage im Internet
Sondereinband
ISBN: 3854861036
Titron Verlag, Wien 2001
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Was hat Literatur mit
Technologie, Kunst mit New Economy zu tun? Welche Chancen und Gefahren
bringt der digitale Literaturbetrieb für Leser, Autoren und Verleger?
Wie verhält sich der Printbereich zu den Neuen Medien? Wer sind die
neuen Player und wie präsentieren sich erzählerische Formen und
Strukturen überhaupt im Netz?
Der digitale Literaturbetrieb bringt entscheidende Veränderungen
gegenüber traditioneller Textherstellung und -verbreitung mit sich. Von
multiplen und anonymen Autorschaften über neue Absatzstrategien von
Verlagen, Buchhändlern und Autoren bis hin zu einer Literaturproduktion
abseits globaler Bestseller-Charts reicht das Spektrum aktueller Fragen
und Entwicklungen, auf die Christine Böhler eingeht.
Christine Böhler ist
freie Wissenschaftlerin und Publizistin. Consulting und Konzeption für
Neue (und alte) Medien. Sie beschäftigt sich seit Anfang der neunziger
Jahre mit Literatur und Kunst im digitalen Raum. Vorträge, Lehraufträge,
Konzeption und Organisation mehrerer internationaler Festivals zum
Thema. Nach Arbeitsaufenthalten in New York und Madrid hat sie von 1991
bis 1998 den Veranstaltungsbereich im Literaturhaus in Wien aufgebaut
und geleitet.
Literatur im Netz entstand im Zusammenhang mit einem
Forschungsauftrag über digitale literarische Formen der neunziger Jahre.
Christine Böhler lebt und arbeitet in Wien.
(Klappentext)
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Sandra Uschtrin und Michael J. Küspert (Hrsg.)
Handbuch für Autorinnen und Autoren
Uschtrin Verlag
2001
ISBN: 3932522109
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Abgesehen davon,
dass das über 600 Seiten dicke Handbuch schon seit Jahren ein Muss
für alle schreibenden Menschen ist, ist das Kapitel "Internet und
Neue Medien" der Neuauflage auch für Autoren interessant, die sich
der Herausforderung Neue Medien stellen wollen.
"Ob als
Online-Redakteurin oder Netzlyriker, als Werbetexter oder
Journalistin - die Schreibenden tummeln sich im Netz", stellt
Stephanie Hanel in ihrem Beitrag
über das Schreiben für das Internet "Drahtseilakt oder Goldgrube?"
fest. Gesucht würden Leute mit journalistischem Hintergrund und
solche mit "werblicher Schreibe". Unabdingbar ist Flexibilität, denn
kein Auftrag gleiche dem anderen. Stephanie Hanel zeigt uns den Weg
vom ersten Text bis zum komplexen Dienstleistungsangebot. Fazit:
"Das Netzwerk ist immer und überall!"
Während
Stephanie Hanel von der Arbeit für das Medium Internet berichtet,
stellen wir, die Herausgeber des
Berliner Zimmers, in einem eigenen Beitrag die Literatur im Netz
zwischen Idealismus und Kommerzialisierung vor. Unser Beitrag
berichtet von Autoren, die online gemeinsam schreiben, von
Idealisten und der Literatur am "neuen Markt". Unser Beitrag bietet
einen Ausblick auf die weitere Entwicklung der Literatur im Internet
und einen Einblick in die Möglichkeiten, den Traum vom eigenen Buch
im Internet zu verwirklichen. Von diesem Traum handelt auch das
Interview mit der Autorin Ulrike Linnenbrink, Initiatorin einer
Mailingliste zum Thema Print on Demand. Eine echte Alternative
übrigens zu den berühmt-berüchtigten Zuschuss-Verlagen! Um
Zuschuss-Verlage geht es auch im neuen Handbuch, außerdem erklärt
Wolfgang Tischer, Herausgeber des Literatur-Cafés im Internet,
Wissenswertes über Geräte, Formate und Dienstleister von eBooks.
Natürlich ist
die digitale Literatur und deren gewinnbringende Verwertung nur
eines von vielen Themen des Handbuches. Die Suche nach dem richtigen
Verlag für das eigene Manuskript, dessen professionelle Gestaltung,
Hinweise zur Gründung eines eigenen Verlags, das Schreiben für
Zeitschriften, für Heftromane, für das Theater, Drehbuchschreiben
für Kino und TV, Normverträge, wichtige rechtliche Informationen und
natürlich alle wichtigen Adressen haben Sandra Uschtrin und Michael
Joe Küspert im neuen Handbuch für Autorinnen und Autoren zusammen
getragen.
Unser Tipp:
Kaufen, lesen und anwenden!
(Sabrina
Ortmann)
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Sabrina Ortmann:
„netz literatur projekt“
berlinerzimmer.de Verlag (offline 2), Berlin 2001,
136 Seiten, 6 Abbildungen,
ISBN: 3-8311-2361-6
Ein Fachbuch über Geschichte und aktuelle Entwicklung der digitalen
Literatur
Leseprobe |
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Im World
Wide Web, in Mailinglisten, Foren, Newsgroups und Chats ist seit Mitte der
neunziger Jahre - unabhängig vom renommierten Literaturbetrieb - eine
vielfältige und lebendige Literaturszene mit Profiautoren und Amateuren,
Wettbewerben und theoretischen Diskursen entstanden. Die mit der Nutzung des
Internets einhergehende Digitalisierung von Text wird als die dritte große
Revolution des Literaturwesens bezeichnet: Dem Computer wird für die
Produktionsbedingungen von Literatur eine ebenso große Bedeutung beigemessen
wie der Erfindung des Buchdrucks.
Dieses
Buch erzählt die Geschichte der digitalen Literatur von ihren Anfängen bis
heute: Bereits seit den sechziger Jahren experimentieren Schriftsteller mit
elektronischen Medien. Die ersten auf Disketten publizierten Hyperfictions
in den USA führten in den achtziger Jahren zu einer Debatte über die
Freiheit des Lesers. Mit der wachsenden Popularität des World Wide Web in
den Neunzigern fanden die Hobby-Autoren unabhängig von den Verlagen ihren
Weg in die Öffentlichkeit. Wettbewerbe und Veranstaltungen wie die
"Softmoderne" und der "Pegasus" förderten die Entstehung von und die
Diskussion über die sogenannte Netzliteratur. Eine ausführliche Darstellung
der Erscheinungsformen und Tendenzen der Internet-Literatur im Jahr 2000
sowie die Untersuchung aktueller kollaborativer Netzliteraturprojekte zeigt
die sich für die Literatur durch Digitalisierung und Vernetzung ergebenden
neuen Aspekte und Merkmale. Am Ende steht ein spekulativer Ausblick auf die
nahe Zukunft digitaler Literatur und auf die Veränderungen, die sie für den
konventionellen Literaturbetrieb mit sich bringt. Besondere Aufmerksamkeit
wird dabei der - bis heute unbeantworteten - Frage nach den
charakteristischen Merkmalen der "Netzliteratur" gewidmet.
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Einleitung lesen
Auszug lesen

the buch-Lesung 25.07.01
Pavillon im Volkspark am Weinbergsweg, Berlin
(Foto: Enno E. Peter)
Replikantenerinnerungen
Die Anthologie "the buch" bildet den Schlusspunkt des Projektes www.ampool.de,
das von Elke Naters und Sven Lager initiiert wurde. Seit Sommer 1999 schrieben
eingeladene junge Autoren unter den Augen der Presse und der Leser. Die Autoren,
die keinen Zugang zu diesem Kreis hatten, konnten im sogenannten Loop Pool
spielen. Zwei Jahre später ist jetzt Schluss, dafür gibt es keinen Grund. Der
ist nach Aussage der Herausgeber aber auch nicht notwendig. Der Pool war
sicherlich eines der beachtetesten deutschsprachigen Literaturprojekte im
Internet. Hier schrieben Autoren über einen längeren Zeitraum, die den Lesern
auch durch ihre Bücher bekannt waren.
Parallel zum Pool wurde ein - dem Leser verborgenes - Redaktionssystem erstellt,
das zur Produktion von "the buch" diente. Die Autoren konnten ihre Texte
einstellen und bearbeiten und Einblick nehmen in die Texte ihrer Kollegen. Der
Erscheinungstermin verschob sich mehrmals, doch jetzt liegt das Buch mit dem
anspruchsfreien Titel "the buch" vor.
Als ich das erste mal von der Planung dieser Publikation erfuhr, rechnete ich
mit einer Dokumentation des Projektes und freute mich auf ein "the best
of"-Buch, dem ist nicht so, die Autoren schrieben die Beiträge ausschließlich
für das Buch. Eine Einleitung gibt es nicht, ebenso wenig wie eine Historie des
Projektes. Vorangestellt ist ein Hamlet-Zitat aus dem Aufzug, in dem Hamlet
Theater spielen lässt und hier eher wie ein Epilog wirkt. Das mag das
öffentliche Schreiben im Pool reflektieren; aber vergessen wir nicht, dass
Hamlet eine Tragödie ist.
Die Anthologie versammelt kurze Texte von einer Länge bis zu 4 Seiten und ein
paar Grafiken und Fotos von 22 Teilnehmern des Projektes. Eine thematische
Vorgabe scheint es nicht gegeben zu haben, eine Gliederung ist nicht zu
erkennen, wohl aber eine Zuordnung der Texte zueinander. Texten, in denen
irgendwie Sex thematisiert wird (davon gibt es eine Menge), folgen Texte von
T-Shirts, darauf folgen andere Themen wie das Reisen in Zügen, das Fremdgehen
oder die globale Popkultur in beliebiger Reihenfolge. Ich hatte erwartet, dass
sich die Autoren aufeinander beziehen würden, aber nein, jeder schreibt sein
eigens Parallel-Universum weiter. Es gibt nur einen Text, der von zwei Autoren
gemeinsam geschrieben wurde.
Die Texte sind hauptsächlich autobiografisch oder als solche konstruiert. Es
geht in den meisten um Momente der Erinnerung oder die Erfassung des
Augenblicks, es spricht vorwiegend ein "Ich". Prosa, ein paar Dialoge,
Tagebuchaufzeichnungen, natürlich keine Lyrik. Es wird kaum erzählt, sondern nur
dargestellt. Die Beiträge sind formal recht konservativ, es gibt keine Ansätze,
Elemente der Internetliteratur zu integrieren. Persönlich gefallen haben mir die
Texte von Ernst, dem Autor ohne Nachnamen aus Berlin-Buch, dessen Texte sehr
persönlich und bescheiden ohne
Was-war-das-cool-in-Bangkok-als-wir-besoffen-waren-Attitüde daherkommen.
Ebenfalls unterhaltsam der Emailwechsel von Elke Naters und Cathy Skene über
Schwangerschaft und kommende Mutterfreuden.
Doch in den meisten Texten dieser, meiner Generation geht es um NICHTS. Keiner
der Autoren bezieht Stellung zu irgendetwas. Das Buch präsentiert Ausschnitte
aus dem kollektiven Leben, das wir gemeinsam zu führen scheinen. Austauschbare
Alltagsschnipsel und Replikantenerinnerungen an die 80er Jahre. Narration ohne
Erzählung, der Spannungsbogen als Flatline. Aus Kapitulation vor der Komplexität
des Lebens - der gleichzeitigen Existenz von Ursache und Wirkung von Nachricht
und Gegennachricht, Wahrheit und Gegenwahrheit - scheinen Erklärungsmodelle der
Welt soweit in die Ferne zu rücken, dass sie zum Dekor unserer
Kindheitserinnerung verkommen. Und so bleibt nur das Thema "mein clan und ich":
wie wir shoppen, telefonieren, verreisen und uns lieben. In diesem Buch habe ich
mich in jedem Text wiedergefunden. Jeder Text hätte von mir sein können. Jeder
Text hätte von dir sein können. Ende der 60er Jahre hätte man das
"Wohngemeinschafts-Literatur" genannt. Und damit werden sich viele wohlfühlen.
(Enno E. Peter)
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Sabrina Ortmann /
Enno E. Peter (Hrsg.):
tage-bau.de - Ein literarisches
Online-Tagebuch:
Mein Pixel-Ich
berlinerzimmer.de Verlag 2001
196 Seiten, Preis: EUR 14,72
ISBN 3-8311-1348-3 |

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"tage-bau, Schreiben am Tag" (www.tage-bau.de) ist ein
literarisches Online-Tagebuch, das im Rahmen des virtuellen
Salons Berliner Zimmer herausgegeben wird. Unter den 50 Autoren
und Autorinnen aus sechs Ländern (Deutschland, Österreich,
Schweiz, England, Frankreich und Laos) sind sowohl Amateure als
auch professionelle Schriftsteller vertreten.
Im Herbst 2000 haben 25 Teilnehmer des Projektes für
den them@-Literatur-Wettbewerb des deutsch-französischen
Kultursenders arte über das Thema "Mein Pixel-Ich" geschrieben,
wobei für jede Woche ein neues Unterthema vereinbart wurde: von
der Geburt der virtuellen Existenz über Flirten im Cyberspace,
Online-Shopping, das Leben in virtuellen Communities u.a. Der
tage-bau ist also ein literarisches Tagebuch, dasss nicht nur
online erscheint,
sondern auch vom Online-Sein, vom Vernetztsein
erzählt. Die Beiträge reflektieren literarisch das Leben
verschiedener Menschen im Netz. Eine internationale Jury vergab
4 Preise. Der tage-bau erhielt den Innovationspreis.
"Seine Innovationskraft erhält dieses literarische
Gemeinschaftswerk vor allem aus der Spannung, die durch Rede und
Gegenrede sowie die dazugehörigen Kommentare aufgebaut wird, die
so durch andere Kommunikationsformen, wie z. B. Briefwechsel
nicht erreichbar wäre." (Aus der Laudatio)
Mit dem Preisgeld wurde neben einer Lesung in Berlin
im November 2000 die Veröffentlichung aller Wettbewerbsbeiträge
finanziert. Das Buch stellt also einen Medienwechsel dar, der
bisher noch die Ausnahme ist: vom Internet zum Buch.
Weitere Buchtipps finden Sie im Archiv |
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VERLAG

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Geschichte und aktuelle Entwicklung der digitalen Literatur | 
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Ein literarisches Online-Tagebuch: Mein Pixel-Ich
Ausgezeichnet vom Kultursender ARTE |

Philotast 
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