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Theodoras Literatursalon
Offene
Lesebühne mit Literaturcontest.
Die
beiden Salonièren, Katrin Girgensohn (studierte Poesiepädagogin) und Xóchil
A. Schütz (Besitzerin ungezügelter Phantasie in eigenwilligem Pagenkopf),
stellen an wechselnden Orten in loser Folge wechselnde Autoren vor. Hier
können Jedefrau und Jedermann, die sich zur Literaturszene rechnen, eigene
Gedichte, Prosa, Epen, Dramen, Trash oder Slam vortragen und zur Diskussion
stellen. Die Kritik aushalten anschließend allerdings müssen sie. Das
Publikum ist streitbar und wird immer streitbarer in fortschreitender Nacht.
Angesichts
zunehmender Bürokratisierung der Berliner Literatur (notwendige Erklärung:
keine der arrivierten Literaturstätten existiert ohne Senatsknete, also
Steuerzahlergroschen) dankt Berlin THEODORA. Die beiden Damen Theo und Dora
haben nichts als ihren Charme, ihre Jugend und ihren Mut, und damit stellen
sie erfolgreich die Literatur auf den Kopf. Ihr Motto lautet frech und frei
nach Nietzsche, man müsse noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern
gebären zu können. Wir wünschen ihnen noch viel kreatives Chaos.
Der
Salon findet nach vielen Umzügen neuerdings im
Café
Sybille,
Karl-Marx-Allee 72
10243 Berlin-Friedrichshain
(U-Bahnhof Straußberger Platz).
www.Theodoras-Literatursalon.de
Man
informiere sich, wie über alle anderen Literaturstätten, über die Termine
in der Presse oder im Internet.
[Position
auf dem Stadtplan (ext. Angebot)]
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