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Donnerstagtexter im Bukowski
Bei allen bisher bekannten Lesungen leidet das Publikum in mehr oder weniger passiver Zuhörerschaft. Nicht so bei der von Richard Hebstreit und Dietmar Höfer organisierten Veranstaltung „Donnerstagtexter“ (der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt), bei der druckfrische Literatur vorgetragen und sofort cash verkauft wird.
Kauft das Publikum, ist der Text gut, kauft es nicht, geht der Schriftsteller nach Hause – und schreibt einen neuen, hoffentlich. Erfolg und Ruhm werden sofort messbar. Misserfolg leider auch. So ist das Leben. Profitabel ist dieses Leben eventuell für die Autoren und die Veranstalter, nicht für Agenten, Verleger, Kritiker. Das literarische Establishment wird zornvoll rasen. Sparbefehle des Kultursenators werden vor diesen bürgernahen Happenings ins Leere fallen. So soll es sein. Der Staat soll sich raushalten. Wenigstens aus der Kiezkneipe Bukowski.
(C)
Text: Peter M. Stephan
Donnerstagtexter im
Bukowski
Christinenstr. 16
10119 Berlin-Prenzlauer Berg
Tel. 44 80 300, 39 879 431
Fax 39 879 432
Mobil 0172-60 49 617
www.donnerstagtexter.de
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